Technik für Kinder – Mini-Sirenen heulen auf im Werkraum

Grundschüler von Technik begeistert – Spende und Unterstützung durch die Firma K+B

Es raucht und qualmt im Werkraum derChambtal-Grundschule Weiding, Mini-Sirenen heulen auf: aber das alles stört die Drittklässler und Viertklässler nicht. Mit Freude und Konzentration arbeiten sie mit dem Lötkolben, befestigen Drähte, LEDs sowie Widerstände und freuen sich riesig miteinander, wenn zu guter Letzt am Wechselblinker oder bei der Taschenlampe „die Lichter angehen“.

Auch in diesem Jahr haben wieder 19 Mädchen und Buben an dem sechswöchigen Projekt „Schüler entdecken Technik“ mit Erfolg teilgenommen. Seit 2011 haben Schüler der Chambtal-Grundschule Weiding die Gelegenheit, außerhalb des regulären Schulbetriebs das breite Feld der Technik zu entdecken.

An sechs Nachmittagen fertigten die jungen Techniker selber einfache elektrische Geräte, die sie natürlich mit nach Hause nehmen durften. Anfangs begannen die Schüler mit kleinen Lötübungen zur Einführung, bevor sie eine Platine für eine Taschenlampe hergestellt haben. Und tatsächlich ging dabei bei allen 19 Teilnehmern ein Licht auf. In den nächstenWerkstunden stellten sie noch einen Wechselblinker und eine Kojak-Sirene her, die den Kindern am besten gefielen. Es mache mehr Spaß als im Unterricht, da man selber etwas zusammenbauen dürfe und die Zeit einfach schneller vergehe, war von den begeisterten Kindern zu hören. Am letzten Tag hatten sie noch großeFreude daran, einen Computer zu zerlegen und sein Inneres zu bestaunen. Für die erfolgreichen Leistungen erhielten die Schüler zum Abschluss des Kurses noch eine Urkunde.

Sebastian Zwick vom gemeinnützigenVerein „Technik für Kinder e. V.“ an der Technischen Hochschule Deggendorf, die dieses Konzept 2010 ins Leben gerufen haben, ist es auch ein großes Anliegen, dass die Kinder Spaß am Lernen haben.

Ein großer Dank galt dabei der Firma Kappenberger+Braun, die heuer wieder neben der Übernahme der Kosten für das komplette Material auch vier ihrer Auszubildenden aus dem 3. Ausbildungsjahr der Elektroniker zur Verfügung gestellt haben. So standen Lukas Aschenbrenner, Rene Reithmeier, Henning Scholz und Elias Szörenyi den Kindern als Tutoren mit Rat und Tat beiseite. Lehrlingsausbilder Josef Hauser war mit der Arbeit der Kinder ebenfalls sehr zufrieden und lobte ihr vorbildliches Verhalten. „Wir möchten den Kindern die Technik spielerisch näher bringen und hoffen natürlich auch, dass sich vielleicht nach Schulabschluss der oder die Eine oder Andere für eine Ausbildung in unserem Haus entscheidet“, sagt Josef Hauser. Erst vorzwei Jahren hat die Firma Kappenberger+Braun für seine Lehrlinge ein komplett neues Ausbildungszentrum gebaut.

Schulleiterin und Klassenleiterin Annette Steinhofer dankte ebenfalls Lehrlingsausbilder Josef Hauser und hob nochmals hervor, dass das Projekt ohne die Spende sowie Unterstützung der Firma Kappenberger+Braun nicht möglich wäre. So gab es seitens der Kinder einen großen Applaus dafür. Dazu überreichten die Kinder an die Auszubildenden sowie die Verantwortlichen noch ein kleines Präsent. Die Schulchefin ist mit dem Projekt sehr zufrieden und auch zuversichtlich, auch nächstes Jahr mit der Chambtal-Grundschule Weiding daran teilzunehmen. Denn den Schülern macht es sogar mehr Spaß wie im Unterricht.

Der Heilige Nikolaus auch heuer zu Besuch in der Chambtal-Grundschule

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Hoher Besuch hatte sich für den Vormittag des 5. Dezembers angekündigt. Der Nikolaus wurde von den Kindern der 1. bis 4. Jahrgangsstufe, in den schon festlich geschmückten Klassenzimmern, willkommen geheißen.
In jedem Klassenzimmer schlug er sein goldenes Buch auf und berichtete den Kindern, was ihm seine Engelchen aufgeschrieben hatten. Der Nikolaus lobte die Schüler für die Dinge, die in den Gemeinschaften schon gut klappten, wusste aber auch was noch verbessert werden muss. Die Kinder versprachen sich Mühe zu geben und bis zum nächsten Jahr vieles dazuzulernen.
Die Klassen hatten Lieder und Gedichte vorbereitet und machten dem Nikolaus mit ihren Vorträgen eine große Freude. Natürlich hatte auch er an sie gedacht und kleine liebevoll verpackte Geschenke mitgebracht.

Ein herzliches Dankeschön an die vielen fleißigen Helfer des Nikolauses.

Einstimmung in die Adventszeit

Mit einer kurzen Andacht und der Adventskranzsegung durch Herrn Pfarrer Merl am 03.12.2018 begann an der Chambtal-Grundschule Weiding die Vorweihnachtszeit. Alle Klassen versammelten sich in der Aula und beteten und sangen.

Geschenk mit Herz

Die Chambtal-Grundschule Weiding beteiligte sich dieses Jahr an der Weihnachtspäckchen-Aktion „Geschenk mit Herz“ der Hilfsorganisation humedica e. V. in Zusammenarbeit mit Sternstunden e. V. und Radio Bayern 2.
Unsere Schüler haben in der letzten Woche viele schön Pakete gepackt und an die Schule gebracht. Diese wurden letzten Donnerstag abgeholt und werden nun durch die Hilfsorganisation humedica e. V. zu Kindern aus acht Ländern in Südost- und Osteuropa gebracht.
Seit 2003 freuen sich zehntausende Kinder in Not auf ihr persönliches Weihnachtsgeschenk aus Deutschland. Für viele von ihnen ist es das erste Geschenk ihres Lebens.
Vielen Dank dafür.

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Sicherheitswesten für Schulanfänger

Für Kinder wird der alltägliche Straßenverkehr oft zu einer großen Herausforderung. Aufgrund ihres körperlichen und geistigen Entwicklungsstandes sind sie schnell überfordert, Verkehrssituationenrichtig einzuschätzen und daher besonders gefährdet. In der jetzt beginnenden dunklen Jahreszeit, bei trübem Regenwetter oder bei Nebel ist es äußerst wichtig, von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig gesehen zu werden.

Aus diesem Grund erhielten die 25 Schulanfänger der Chambtal Grundschule Weiding hell leuchtende Sicherheitswesten, bereitgestellt von der ADAC Stiftung.
Diese sind rundum mit reflektierendem Material ausgestattet und machen die kleinen Schülerinnen und Schüler auch bei Dunkelheit und schlechter Sicht auf große Distanz deutlich sichtbar. Mit Warnweste kann ein Kind bereits aus einer Entfernung von bis zu 140 Metern wahrgenommen werden, ohne Weste lediglich aus 25 Metern.
Frau Steinhofer und Frau Brückl verteilten die Westen an die Schüler und ermunterten sie, diese fleißig zu tragen, damit sie auf dem Schulweg sicher unterwegs sind.

Bundesweiter Vorlesetag – auch an der Chambtal-Grundschule

Wie jedes Jahr am dritten Freitag im November rufen DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung dazu auf, ein öffentliches Zeichen für das Vorlesen zu setzen.
Auch an der Chambtal-Grundschule haben sich Vorleser gefunden, die in jeder Klasse den Kindern spannende Geschichten zum Thema Natur und Umwelt vorlasen:
1. Klasse: Rosi Mühlbauer
Klasse 2a: Hans Ascherl
Klasse 2b: Bürgermeister Daniel Paul, siehe Foto
3. Klasse: Hermann Babl
4. Klasse: Lorenz Zistler

Grundschüler mit dickem Fragenkatalog beim Bürgermeister

Bürgermeister Daniel Paul erzählte von seinem Alltag

Wie viele Gemeinderäte gibt es in Weiding? Wie viele Sitzungen hat der Gemeinderat? Wie viel Geld nimmt die Gemeinde aus Gewerbesteuern ein? Bleibt der Gemeinde auch manchmal Geld über und wenn ja, was geschieht damit? Mit einem dicken Fragenkatalog, den sie im Heimat- und Sachunterricht zusammengestellt hatten, besuchten die Schüler der vierten Klasse der Chambtal-Grundschule Weiding Bürgermeister Daniel Paul im Rathaus, um die Aufgaben der Gemeinde und die Tätigkeiten des Bürgermeisters näher kennen zu lernen. Er ließ alle am großen Tisch des Sitzungssaals Platz nehmen und so fühlten sich die Buben und Mädchen wie Gemeinderäte, die hier wichtige Entscheidungen zu treffen haben. Bereitwillig ging Bürgermeister Paul auf jede Frage der Schüler ein und beantwortete sie anschaulich und verständlich. Werden Beschlussvorschläge im Gemeinderat meistens abgelehnt oder angenommen, interessierte die Schüler vor allem deswegen, weil sie vorher im Unterricht in einer fiktiven Gemeinderatssitzung die Entscheidung Klettergerüst für den Kindergarten versus Sportanlage für die Schule nachgespielt hatten. Nachdem die Schüler dann erfahren hatten, dass im nächsten Jahr die Sportanlage mit Allwetterplatz und Laufbahn bei ihrer Grundschule gebaut wird, waren sie sichtlich erfreut. Anschließend lud der Bürgermeister die Schüler zu einer kleinen Brotzeit ein. So konnten die Kinder gestärkt den Rückweg zur Schule antreten. Am Ende des Rathausbesuches bedankte sich Lehrerein Martina Hunger für die umfangreichen Informationen und die Kinder verabschiedeten sich mit einem Dankeschön vom Bürgermeister.

 

 

 

Handball statt Mathe und Deutsch

Am Dienstag, den 09. Oktober herrschte reges Treiben in den Umkleidekabinen der Schulturnhalle der Grundschule Weiding. „Wir haben statt Mathematik heute eine Handballstunde“.  Dieses etwas ungewöhnliche Alternativprogramm zu Malrechnen oder Rechtschreibunterricht wurde durch den Grundschulaktionstag des Bayerischen Handballverbandes in Verbindung mit dem ASV Cham möglich.

Nach einer Begrüßung der Schülerinnen und Schüler durften diese einen Parcours durchlaufen, in dem Wurftechnik, Roll- und Zielgenauigkeit geübt wurden. Im anschließenden Aufsetzerball zeigte sich schnell, welch großartige Talente in den fünf Klassen schlummern. Zum Abschluss wurden Urkunden, die vom Handballnationaltrainer Christian Prokop unterschrieben worden waren, verteilt.

Zuckertüten für die Neulinge an der Chambtal-Grundschule

25 Abc-Schützen starten in das Schulleben – Segnung durch Pfarrer Franz Merl

Voller Aufregung und hohen Erwartungen haben 25 Schulneulinge – 12 Mädchen und 13 Buben – am Dienstag die Aula der Weidinger Chambtal-Grundschule betreten. Mit prall gefüllten Schultüten und bunten Schultaschen starteten sie in den so genannten „Ernst des Lebens“. Aber noch waren sie nicht alleine, denn die Eltern, Geschwister und Großeltern waren mit dabei. Die Abc-Schützen durften sich zunächst in aller Ruhe ihr neues Klassenzimmer ansehen. Dann versammelten sich die Kleinen zusammen mit ihren Eltern in der Aula der Chambtalschule, wo sie die Schulleiterin Annette Steinhofer begrüßte. Ein musikalisches Willkommen boten die Schüler der Klasse 2 A mit ihrer Klassenleiterin Kornelia Dobmeier.

Der erste Schultag sei ein wichtiger Tag im Leben, so Steinhofer. Nicht nur die Eltern hätten eine Überraschung vorbereitet, auch die Schule möchte den ersten Tag zu etwas Besonderem werden lassen. Die künftige Schulzeit werde interessant und spannend, versprach Steinhofer. Zunächst erzählte sie den Kindern eine kleine Geschichte über die Zuckertüte, so wie die Schultüte früher genannt wurde. Auch in der Aula war neben der Schulleiterin ein Baum mit Zuckertüten beschmückt, wo auf jedes Kind eine kleine Tüte mit Süßigkeiten wartete. Neben den Ferien und Pausen freuen sich die Erstklässler besonders darauf, endlich Lesen und Schreiben zu lernen.

Auch Bürgermeister Daniel Paul war als Verbandsvorsitzender des Schulverbandes Weiding-Gleißenberg mit seiner alten Schultasche gekommen, die aber nicht mit Schreibzeug und Bücher bepackt war, sondern ebenfalls eine kleine Überraschung für die Kleinen beinhaltete. Paul erinnerte ebenfalls an seinen ersten Schultag im „Herbst der deutschen Wiedervereinigung“ im Jahre 1990. Auf die Frage, ob die Schulanfänger schon die Farben der deutschen Flagge kennen, schossen gleich alle Finger der Kleinen in die Höhe, die bereits jetzt einen großen Eifer zeigten. Der Rathauschef hob auch die moderne Ausstattung der schönen Schule hervor, die ein Aushängeschild der Gemeinde ist.

Pfarrer Franz Merl gestaltete eine kurze Andacht mit Gebet, Evangelium und einem Lied. Auch der Geistliche wünschte den Kindern und Eltern alles Gute und Gottes Segen. Zudem versprach er den Kleinen, dass sie mit viel Freude die Schule erleben werden. Im Anschluss daran segnete Merl jedes Schulkind einzeln.

Dann durften die Abc-Schützen in ihrem Klassenzimmer echte Schulluft schnuppern und Klassenleiterin Barbara Brückl gab sich große Mühe, die Kinder spielerisch einzugewöhnen.