AOK fördert Kindergesundheit – Klasse 2000-Patenschaft für die Klassen 1a und 1b

Die AOK in Cham unterstützt im aktuellen Schuljahr erneut Grundschulen vor Ort mit einem speziellen Präventionsangebot: Die Kinder der Klassen 1a und 1b der Grundschule Weiding dürfen am Schulprogramm Klasse2000 mitmachen. Das Programm wurde jetzt mit der Übergabe der Patenschaftsbestätigung durch Direktor Josef Bucher von der AOK in Cham an die Schulleiterin Annette Steinhofer gestartet. Mit der Klasse2000-Patenschaft bietet die AOK Cham den Schülerinnen und Schülern ein umfassendes Präventionsangebot. „Ziel ist es, Grundschulkindern zu vermitteln, wie wichtig es ist, auf die eigene Gesundheit zu achten“, so Josef Bucher. Das Programm behandelt Themen wie gesund essen und trinken, sich bewegen und entspannen, aber auch Probleme und Konflikte lösen. „Mit dem von der AOK finanzierten Schulprogramm Klasse2000 lernen die Kinder, was sie tun können, damit es ihnen selbst und anderen gut geht – körperlich, psychisch und sozial“, erklärt Annette Steinhofer. Das Programm sei auch eine Hilfe, Gesundheitsförderung aktiv in den Stundenplan und in den Schulalltag zu integrieren. Klasse 2000 ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung in der Grundschule. Die 2. und 3. Klasse in Weiding machen bereits am Schulprogramm Klasse2000 mit.  „Die AOK Bayern hat ab diesem Schuljahr bayernweit die Patenschaft von weiteren 392 Grundschulklassen im Rahmen des Schulprogramms Klasse2000 übernommen“, so Direktor Josef Bucher. Damit fördert die AOK aktuell insgesamt rund 1000 Grundschulklassen im Freistaat. Das Präventionsprogramm ist auf vier Jahre ausgelegt. Pro Grundschule fördert die AOK als größter Einzelpate im Freistaat bis zu zwei Klassen. Mit dem Patenschaftsbeitrag werden der Einsatz eines Gesundheitsexperten, die Unterrichtsmaterialien sowie die Organisation des Programms finanziert.
Gesundheitskompetenz entwickeln
„Wir engagieren uns bereits seit Jahren für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und unterstützen dazu Projekte in Kitas und Schulen“, betont Josef Bucher. Mit dem Programm Klasse2000 können die in Kindertagesstätten begonnenen gesundheitsfördernden Aktivitäten, wie das AOK-Kita-Programm JolinchenKids, jetzt bei Schuleintritt nahtlos fortgeführt werden. Gerade die frühzeitige gesundheitliche Aufklärung von Kindern in Grundschulen ist ein wichtiger Schritt zur Entwicklung von Gesundheitskompetenz im Kindesalter. Das Programm Klasse2000 wurde 1991 am Klinikum Nürnberg entwickelt und hat beim Bayerischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis 2013 bereits eine Auszeichnung für besondere Nachhaltigkeit erhalten. Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.klasse2000.de.

35 neue Bücher für die Schülerbücherei

Bereits im Dezember durften die Kinder einen Wunschzettel für die Schulbücherei abgeben. Begeistert schrieben die Kinder ihre Buchwünsche auf, die zum größten Teil auch erfüllt wurden.
Stellvertretend für die gesamte Schule nahmen einige Kinder der Klasse 3 und 4 die neuen Bücher entgegen. Für jedes Kind der Schule ist ein passendes Buch dabei: Erstleser werden fündig. Andere Bücher richten sich an anspruchsvolle Leserinnen und Leser der dritten und vierten Klasse. Weiterhin wurden Bücher ausgesucht, die sehr bekannt sind und oft gelesen werden. Es gibt auch neue Titel, die zum einen Mädchen und zum anderen Jungen ansprechen. Die Schülerbücherei wird intensiv von den Kindern genutzt. Montags und mittwochs können die Schülerinnen und Schüler jeweils von 7.30 Uhr bis 8.00 Uhr Bücher ausleihen. Frau Martina Hunger unterstützt die Kinder bei der Ausleihe und kümmert sich um die Pflege des Sortiments. Die Schülerbücherei ist gemütlich eingerichtet und regt an zum Schmökern. Wir danken dem Malerbetrieb Heiner Hartmann aus Bad Kötzting nochmals für die großzügige Spende von 300€ und wünschen den Kindern viel Freude beim Entdecken neuer Welten!

Deutsch-Französischer Tag an der Chambtal-Grundschule

 

„Bonjour“, „Salut“! So wurden die Schüler der Chambtal-Grundschule Weiding am Morgen des 18. Januars in ihrer Schule begrüßt. Da am 22.Januar 2018 der 55. Deutsch-Französische Tag gefeiert wurde, besuchten 10 Schülerinnen und Schüler des Joseph-von-Fraunhofer Gymnasiums die Kinder, um ihnen die französische Kultur, so z.B. die Sprache und das Essen, näher zu bringen. Doch nun soll nicht vorgegriffen werden.

Das P-Seminar „Deutsch-Französischer Tag an Grundschulen“ traf sich zum ersten Mal im Herbst 2016, und nachdem in Michelsneukirchen im Januar 2017 bereits ein Deutsch-Französischer Tag mit gestellten Materialien des Vorgängerseminars durchgeführt wurde, machten sich die Gymnasiasten in der Folgezeit eifrig daran, selbst Unterlagen zu erstellen, den Tagesablauf zu planen und alles für einen in Erinnerung bleibenden Deutsch-Französischen Tag vorzubereiten.

In Weiding wurde jede der fünf Klassen für zwei Unterrichtsstunden von den Seminarteilnehmern durch den Vormittag geführt. In der Pause konnten sich die Kinder an einem großen Buffet in der Pausenhalle bedienen. Dort hatten einige Gymnasiasten in den ersten beiden Schulstunden ein reichhaltiges Angebot an französischen Spezialitäten vorbereitet, wie beispielsweise Croissants mit Schokofüllung, oder Baguettes mit Frischkäse, Scheibenkäse und Schinken. Auch gegen den Durst war mit Orangen- und Traubensaft vorgesorgt.

Während des Unterrichts erhielten die Grundschüler Einblicke sowohl in die französische Sprache, in die Spezialitäten unserer Nachbarn, als auch in die gemeinsame Geschichte, welche schließlich in eine tiefe Freundschaft mündete. Außerdem bekamen sie einen kleinen Überblick über die Europäische Union. Mithilfe eines Arbeitsblattes, eines Memorys und Gesprächen zwischen Seminarteilnehmern und Kindern erfuhren letztere spielerisch, wie man auf Französisch „Hallo“, „Danke“ und „Bitte“ sagt, oder dass der Eiffelturm in der Hauptstadt Frankreichs, Paris, steht. Ebenso hörten sie, dass beide Länder Mitglied der Europäischen Union sind, welche ihnen überwiegend durch die gemeinsame Währung, den Euro bekannt war. So wurde den Schülern neben der spielerischen Herangehensweise auch das eigentliche Ziel des Deutsch-Französischen Tags, die bewusste Wahrnehmung der Wichtigkeit der europäischen Beziehungen, insbesondere zwischen Deutschland und Frankreich, näher gebracht.

Und damit die Grundschüler sich noch länger an diesen besonderen Tag erinnern können, durften sie zu guter Letzt einen selbstgebastelten Eiffelturm mit nach Hause nehmen.