AG Umwelt

Lernen mit allen Sinnen

Die Chambtal-Grundschule Weiding bewirbt sich zum achten Mal in Folge um die Auszeichnung „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“. Schulen, die sich um diese Auszeichnung eingeben, sollten dazu zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit bearbeiten. Aus den Jahresthemen, die von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung herausgegeben werden, hat sich die Chambtal-Grundschule für die zwei Themenfelder „Arbeit im Schulgarten“ und „Biologische Vielfalt in der Schulumgebung“ entschieden. Um die geforderten Projekte erfolgreich durchführen zu können, wurde auch im Schuljahr 2021/22 eine Arbeitsgemeinschaft Umwelt angeboten, welche von Schülerinnen und Schülern erneut mit erfreulichem Interesse angenommen worden ist.

Schulgärten und die naturnahe Schulumgebung sind hervorragende Lernorte und Beispiele für einen nachhaltigen Lebensstil. Hier wird Lernen mit allen Sinnen ermöglicht, Begeisterung für gesunde Lebensmittel geweckt, Verantwortung für die Natur vermittelt und die Artenvielfalt gefördert.

Die Schulkinder wurden während des gesamten Schuljahres bei anfallenden Aufgaben im Schulgarten mit einbezogen, ob bei der Apfel- und Zwetschgenernte im Herbst, beim Bau eines Winterquartiers für den Igel oder bei der Winterfütterung der Vögel am Schulgelände.

Im Frühjahr ging die Arbeit im Schulgarten mit der Pflege der Beerenecke und des Kräuter- und Blumenbeets los. Nach den Eisheiligen wurde das Hochbeet mit Gemüse und Kräutern bepflanzt. Wertvolle Tipps zum richtigen Aussäen und Pflanzen bekamen die Kinder von der früheren Elternbeiratsvorsitzenden und Gartenexpertin Kerstin Schönberger, der der Schulgarten ebenfalls sehr am Herzen liegt. Von ihr erfuhren die Schüler auch Interessantes über gute und schlechte Nachbarn bei den Pflanzen und über Schädlinge im Gemüsebeet. Erstmals wurden in diesem Jahr Tomaten und Paprika in großen Kübeln gepflanzt. Für die Aktion „Gesundes Pausenbrot“, das vom Elternbeirat durchgeführt wurde, konnten bereits Gurken, Kohlrabi, Paprika und Schnittlauch geerntet werden. Auch die Erdbeeren, Blaubeeren und Brombeeren aus der Naschecke sind bei den Schulkindern äußerst beliebt.

Kürzlich wurde die Pfefferminze aus dem Kräuterbeet abgeerntet, getrocknet und in Teebeutel abgefüllt.

Das gemeinsame Gärtnern macht den Kindern große Freude und soll auch im neuen Schuljahr fortgesetzt werden. In der schulfreien Zeit übernimmt Hausmeister Stefan Spindler das Gießen und anfallende Arbeiten.

Ein Zaun für den Schulgarten

Die Kinder der 4. Klasse führen Kunstprojekt durch

Der Schulgarten ist für die Kinder der Chambtal-Grundschule ein beliebter Lern- und Erlebnisort. Viele Aktivitäten finden hier statt, das Gärtnern und der Umwelt- und Artenschutz stehen dabei im Mittelpunkt. Im Schuljahr 2021/22 konnte auch ein Kunstprojekt „Ein bunter Zaun für den Schulgarten“ von den Schülerinnen und Schülern der 4. Jahrgangsstufe realisiert werden. Jedes Kind bemalte ein Brett nach seinen eigenen Vorstellungen. Das Material für den bunten Zaun stellte Schreiner Wolfgang Amberger sen. kostenlos zur Verfügung. Es war nicht das erste Mal, dass Herr Amberger die Chambtal-Grundschule auf so großartige Weise unterstützte. Das Aufstellen der Bretter übernahm Hausmeister Stefan Spindler.                               

Das Kunstprojekt wurde übrigens bereits geplant und begonnen, als die Kinder noch die 2. Klasse besuchten. Allerdings musste es dann pandemiebedingt 2 Jahre auf Eis gelegt werden.                                                                                                                       

Die Viertklässler und Viertklässlerinnen, die am vergangenen Freitag Abschied von der Chambtal-Grundschule nahmen, haben mit ihren bunt bemalten Brettern eine schöne und bleibende Erinnerung zurückgelassen.

Fit im Radfahren

In den vergangenen Wochen stand bei der Klasse 4 in Weiding im Heimat- und Sachunterricht Verkehrserziehung auf dem Stundenplan. Der Grund dafür war die bevorstehende Fahrradprüfung. Während in der Schule die Theorie gepaukt wurde, konnte an drei Vormittagen das theoretische Wissen auch in der Praxis geübt werden. Nach vorausgegangenem schriftlichem Test in der Schule legten die 24 Schüler die praktische Fahrradprüfung in Weiding ab. Die Mühe des Lernens und Übens zahlte sich aus, denn am Ende konnten alle Kinder eine Urkunde, den Fahrradführerschein und einen Wimpel in Empfang nehmen. Letzterer zeichnet sie als geprüfte Radfahrer aus. Es gab einen Ehrenwimpel für außerordentliche Leistungen bei der Fahrradprüfung.                                                                                 

Michael Busch verdiente sich den Ehrenwimpel, wozu die Verkehrserzieher, Lehrerin Martina Hunger und Klassenlehrerin Annette Steinhofer gratulierten. Ihre Glückwünsche galten natürlich auch der gesamten Klasse.

Den Abschluss der Fahrradausbildung bildete nun in dieser Woche das Fahren im Realverkehr. Die Radfahrer mussten eine ausgewiesene Strecke durch Weiding absolvieren. Auch dabei wurden sie noch einmal von den Polizeibeamten und Müttern begleitet. Die Ausbilder Denny Ihling und Lisa Kerner von der Polizeiinspektion Cham wiesen die Schüler und Schülerinnen aber auch darauf hin, dass das Verlassen des Schonraumes hinein in die Verkehrswirklichkeit sicher eine große Herausforderung für sie darstellt. Führerscheinneulinge sind keine perfekten Fahrer und so bedarf es weiterer Übung, bis die jungen Radfahrer sichere Verkehrsteilnehmer werden.

Martinshorn und Blaulicht zur Freude der Kinder

Probealarm an der Schule

Mit Martinshorn und Blaulicht sind kürzlich Feuerwehrfahrzeuge zur Chambtal-Grundschule in Weiding unterwegs gewesen. Doch zum Glück war es kein Brand, der sie die Schule ansteuern ließ. Am vergangenen Freitag stand nach vier Jahren wieder ein Probealarm auf dem Programm. Im Rahmen einer Feuerwehralarmübung erschienen die Wehren der Gemeinde Weiding an der Schule.

Hausmeister Stefan Spindler hatte die Kommandanten kontaktiert und die Löschzüge zu diesem Einsatz eingeladen. Er war es auch, der um 8.15 Uhr den Alarm in der Schule auslöste. Zügig und ruhig verließen die Schüler die Klassenräume und versammelten sich an den jeweiligen Sammelpunkten. Bereits wenige Minuten später erschienen die Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren Weiding, Dalking, Pinzing-Friedendorf und Walting mit fünf Löschfahrzeugen und 20 Feuerwehrmännern und -frauen. Gespannt verfolgten die Kinder auf dem Pausenhof, wie die Feuerwehrleute Schläuche ausrollten und kuppelten und so einen Löschangriff aufbauten. In kürzester Zeit hieß es dann schon „Wasser marsch“.

Nach einiger Zeit erschien auch Bürgermeister Daniel Paul am Einsatzort, um sich ein Bild von der Übung zu machen. Mit Anerkennung verfolgte er das Engagement der Feuerwehren. Der Weidinger Kommandant Alwin Schlamminger versammelte schließlich die Schüler im Pausenhof um sich und erklärte interessante Details zu Ausrüstung und Einsätzen der Feuerwehren. Er beantwortete die vielen Fragen der Kinder geduldig und verständlich. Dabei standen ihm auch die Kommandanten der anderen Gemeindefeuerwehren tatkräftig zur Seite. Ein Retter legte die Atemschutzausrüstung an und stellte sich so vor. Hierbei kam es den Verantwortlichen darauf an, den Kindern die Angst vor den Feuerwehrmännern zu nehmen und gleichzeitig das Vertrauen zu den Rettern aufzubauen, was im Ernstfall überlebenswichtig ist. Bei den Kindern stieß die Übung auf Begeisterung, war es doch einmal wirklich etwas Besonderes im Schulalltag. Abschließend verwies Schlamminger noch auf die kürzlich gegründete Kinderfeuerwehr. Interessierte Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren können gerne noch bei den Weidinger Lösch-Tigern mitmachen.

Das Wichtigste aber war, den Schülern das richtige Verhalten bei einem Brandfall wieder zu vergegenwärtigen. Zum Abschluss bedankten sich Schüler und Lehrer mit einem Applaus für den Einsatz und die gute Zusammenarbeit bei den beteiligten Feuerwehren.

Elternbeirat kauft Pausenkisten

Dieser Tage herrschte große Freude bei den Kindern der Chambtal-Grundschule Weiding. Frau Dittmar vom Elternbeirat kam an die Schule, um die neuen Pausenkisten an die Schüler und Schülerinnen der einzelnen Klassen zu übergeben.                                                                                                  

Jede Klasse erhielt eine eigene Kiste mit vielen verschiedenen Spielsachen, z. B. Basketbälle, Fußbälle, Hüpfgummis, Frisbeescheiben, Springseile, Badminton-Sets und einiges mehr. Sie sollen die Pausen attraktiver gestalten, die Kinder zu gemeinsamen Spiel anregen und Beweglichkeit und Koordination trainieren. Die Schüler und Schülerinnen freuten sich riesig über die tollen Pausenspiele, die sofort zum Einsatz kamen. Die Pause verging dadurch wie im Fluge. Die Schulleitung, das Kollegium und die Kinder der Schule bedanken sich herzlich beim Elternbeirat.   

Mini-Sirenen heulen auf im Werkraum

Viertklässler von Technik begeistert – Spende und Unterstützung durch die Firma K+B

Es raucht und qualmt im Werkraum der Chambtal-Grundschule Weiding, Mini-Sirenen heulen auf: aber das alles stört die Viertklässler nicht. Mit Freude und Konzentration arbeiten sie mit dem Lötkolben, befestigen Drähte, LEDs sowie Widerstände und freuen sich riesig miteinander, wenn zu guter Letzt am Wechselblinker oder bei der Taschenlampe „die Lichter angehen“.

Auch in diesem Jahr haben wieder 23 Mädchen und Buben an dem sechswöchigen Projekt „Schüler entdecken Technik“ mit Erfolg teilgenommen. Bereits seit zehn Jahren haben Schüler der Chambtal-Grundschule Weiding nun die Gelegenheit, außerhalb des regulären Schulbetriebs das breite Feld der Technik zu entdecken.

An sechs Nachmittagen fertigten die jungen Techniker selber einfache elektrische Geräte, die sie natürlich mit nach Hause nehmen durften. Anfangs begannen die Schüler mit kleinen Lötübungen zur Einführung, bevor sie eine Platine für eine Taschenlampe hergestellt haben. Und tatsächlich ging dabei bei allen 23 Teilnehmern ein Licht auf. In den nächsten Werkstunden stellten sie noch einen Wechselblinker und eine Kojak-Sirene her, die den Kindern am besten gefielen. Es mache mehr Spaß als im Unterricht, da man selber etwas zusammenbauen dürfe und die Zeit einfach schneller vergehe, war von den begeisterten Kindern zu hören. Am letzten Tag am nächsten Dienstag dürfen die Schüler noch einen Computer zerlegen und sein Inneres bestaunen. Für die erfolgreichen Leistungen erhielten die Schüler noch eine Urkunde überreicht.

Susanne Freudenstein vom gemeinnützigen Verein „Technik für Kinder e. V.“, die dieses Konzept 2010 ins Leben gerufen haben, ist es auch ein großes Anliegen, dass die Kinder Spaß am Lernen haben. Mittlerweile konnten insgesamt über 50.000 Kinder an 244 Schulen durch diese Aktion gefördert werden. Besonders stolz sei man auch auf die fünf Technikhäuser, eine Werkstatt speziell für Kinder, wo ihnen durch pensionierte Handwerker der Umgang mit den verschiedenen Werkzeugen näher gebracht wird. Es wäre eine große Freude, wenn auch bald im Landkreis Cham ein solches Technikhaus eröffnen würde.

Ein großer Dank galt wieder der Firma Kappenberger+Braun, die heuer wieder neben der Übernahme der Kosten für das komplette Material auch vier ihrer Auszubildenden aus dem 2. bzw. 3. Ausbildungsjahr der Elektroniker zur Verfügung gestellt haben. So standen Anna-Lena Edenhofer, Andreas Zisler, Johannes Steinkirchner und Yannick Attenberger den Kindern als Tutoren mit Rat und Tat beiseite. Ausbildungsleiter Josef Hauser war mit der Arbeit der Kinder ebenfalls sehr zufrieden und lobte ihr vorbildliches Verhalten. „Wir möchten den Kindern die Technik spielerisch näher bringen und hoffen natürlich auch, dass sich vielleicht nach Schulabschluss der oder die Eine oder Andere für eine Ausbildung in unserem Haus entscheidet“, sagt Josef Hauser.

Schulleiterin und Klassenleiterin Annette Steinhofer dankte ebenfalls Ausbildungsleiter Josef Hauser und hob nochmals hervor, dass das Projekt ohne die Spende sowie Unterstützung der Firma Kappenberger+Braun nicht möglich wäre. So gab es seitens der Kinder einen großen Applaus dafür. Die Schulchefin ist mit dem Projekt sehr zufrieden und auch zuversichtlich, auch nächstes Jahr mit der Chambtal-Grundschule Weiding daran teilzunehmen. Denn den Schülern macht es sogar mehr Spaß wie im Unterricht.

ADACUS zu Besuch bei den ersten Klassen

Am Freitag, 3.12.2021 bekamen die Schüler der beiden ersten Klassen der Chambtal Grundschule Weiding in der Turnhalle Besuch vom Raben ADACUS.

ADACUS kam nicht alleine, sondern er wurde von Frau Mayer vom ADAC begleitet.

Erst fanden die Kinder mit Frau Mayer heraus, dass man helle Kleidung vor allem im Winter im Straßenverkehr anziehen soll, um von den Autofahrern gesehen zu werden. Auch Reflektoren an Jacke und Schultasche sind hilfreich, um gesehen zu werden.

Durch ein tolles Verkehrslied war das Thema für die Kinder schnell klar: „Wie verhalte ich mich richtig im Straßenverkehr?“

Mit Hilfe von elektrischen Ampeln und einem großen Zebrastreifen wurden unterschiedliche Situationen im Straßenverkehr aktiv geübt. Die Kinder wurden in unterschiedliche Gruppen wie Fußgänger und Autofahrer eingeteilt und lernten so die unterschiedlichen Perspektiven kennen.

Am Ende hörten alle Kinder dann nochmal das Lied von ADACUS und sangen schon kräftig mit. DieSchüler waren sehr motiviert und zeigten schnell ein sicheres Verkehrsverhalten. Am Ende erhielten alle eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme.

Wald, Wild und Wasser Schulkalender

Ein Stück Natur im Klassenzimmer

Zwei Rothirsche im Wald zieren das Titelbild des neuen Schulkalenders „Wald, Wild und Wasser“ 2022. Sie symbolisieren unter anderem das Leitthema „Wildtiere und Fische in der Aue“.

Der Erkenntnis, dass wir nur eine Natur haben, dass Wald, Wild und Wasser Bestandteile dieser einen Natur sind, dass wir Menschen selbst in dieser Natur und von ihr leben müssen, dass wir ihr deshlab im eigenen Interesse mit Achtung begegen müssen, entspringt das Konzept diese Kalenders.

Jagdpächter Wolfgang Amberger überbrachte im Auftrag des Bayerischen Jagdverbandes wieder für alle Klassen den Schulkalender 2022, für den wir uns sehr herzlich bedanken.