Schulleben 2015/16

Jagdkalender für die 3. und 4. Klasse

Traditionsgemäß überreichten zwei Jagdpächter der Gemeinde Weiding drei wunderschön bebilderte Kalender des Bayerischen Jagdverbandes an die Chambtal-Grundschule. Damit soll das Verständnis der Kinder für Jagd und Natur gefördert werden. Rektor Hannelore Schönberger freute sich mit den Kindern über das willkommene Geschenk und betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Jagdpächtern. Gerade in der heutigen Zeit, in der zum einen das Gefühl für die Natur immer mehr verloren zu gehen scheint, und andererseits die Fronten zwischen den einzelnen Gruppierungen wie Jägern, Naturschützern und etwa Grundstückseigentümern verhärtet scheinen, sei anschaulicher Unterricht sehr wichtig. Die Rektorin berichtete den Jägern auch, daß die Kalender der zurückliegenden Jahre oftmals Verwendung im Unterricht fanden, denn neben den schönen Motiven seien auch viele Informationen rund um die dargestellten Tiere enthalten. Und am Ende des Jahres freuten sich die Kinder, wenn die Bilder des abgelaufenen Kalenders verteilt wurden.

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Weihnachtsfeier an der Chambtal Grundschule Weiding mit besinnlichen und fröhlichen Beiträgen.

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Tagelang wurde geprobt, zur Generalprobe der Kindergarten eingeladen bis am Montag der große Tag gekommen war. Zahlreich kamen die Eltern in die vom Elternbeirat festlich geschmückte Aula.
Nach einer kurzen Begrüßung durch die Rektorin Hannelore Schönberger, dankte sie allen an der Schule tätigen Personen, vom Hausmeister bis zur Nachmittagsbetreuung und den Eltern, die sich freiwillig in die Nachmittagsbetreuung einbringen.

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Großelterntag an der Grundschule

k-IMG_5282„Was spielten Opa und Oma früher?“ Diese Frage beschäftigt die Kinder gerade vor Weihnachten. Es gab noch keine Computer oder ferngesteuerte Autos.

Deshalb luden die Schülerinnen und Schüler ihre Großeltern in die Schule ein, damit diese ihren Enkeln zeigen konnten, was man früher so spielte.
Zahlreich kamen die Eltern zu diesem Aktionstag an der Chambtal Grundschule.
Der Elternbeirat sorgte mit Kaffee und Kuchen für die Bewirtung in der bereits weihnachtlich festlich geschmückten Aula.
Viele Großeltern nutzten die Gelegenheit, sich in der Schule umzuschauen. Sie selbst besuchten meist noch die Schulen in Gleißemberg, Dalking oder Weiding.

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Gemeinsames Basteln mit den Vorschulkindern

k-IMG_5178Die Kinder bei ihrer Entwicklung vom Kindergartenkind zum Schulkind zu begleiten, ist eine gemeinsame Aufgabe von Kindergarten und Grundschule.
Verschiedene gemeinsame Unternehmungen im Laufe des Jahres zielen darauf ab, den Übertritt in die Grundschule pädagogisch und gelingend zu gestalten und die Kinder so vorzubereiten, dass sie ohne Angst in die 1. Klasse eintreten.
Seit Jahren kooperieren die Chambtal-Grundschule und die Kindergärten Weiding und Gleißenberg, machen den Schulanfängern die neue Umgebung vertraut und wecken Vorfreude auf die Schule.

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Vorlesetag – Piraten entern Grundschule

k-IMG_5158Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel. Und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag genießen. – Walt Disney
Der Reichtum aus Büchern – dies den Kindern zu vermitteln ist ein großes Anliegen aller Lehrkräfte. Deshalb waren „Piraten“ das Thema des Vorlesetags an der Chambtal Grundschule Weiding. Wie in den vergangenen Jahren beteiligte sich die Schule auch heuer wieder am bundesweiten Vorlesetag, durchgeführt vom Institut für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen. Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse hatten mit ihrer Klassenlehrerin, Frau Martina Hunger, ein Zimmer mit Piratenschätzen ausgestattet, ein Tafelbild gestaltet und so für die richtige Stimmung gesorgt.

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4. Klasse zu Besuch beim Bürgermeister

k-Die 4. Klasse mit Bürgermeister Daniel PaulMüssen Sie jeden Tag im Rathaus sein? Wie viele Sitzungen mit dem Gemeinderat hatten Sie schon? Warum haben Sie sich als Bürgermeister aufstellen lassen? Mit einem dicken Fragenkatalog, den sie im Heimat- und Sachunterricht zusammengestellt hatten, besuchten die Schüler der vierten Klasse der Chambtal-Grundschule Bürgermeister Daniel Paul im Rathaus. Weiterlesen

Müllsammeln 2015 – Das Umweltbewusstsein nimmt zu

2015 MüllsammelnBei herrlichstem Herbstwetter nutzten die Schülerinnen und Schüler der Chambtal Grundschule Weiding den Wandertag, um ihr Umfeld vom Abfall und Unrat zu befreien.
Die Schätze der Natur sind uns anvertraut. Diese sollen wir pflegen, sorgsam behandeln und vor Missbrauch bewahren. Umweltbildung ist eine wichtige Aufgabe der Schule. Wir sprechen in Weiding an der Schule nicht nur darüber, sondern wir handeln. Schließlich sind wir Umweltschule.
Ausgestattet mit Arbeitshandschuhen und Behältnissen machten sich die Kinder der auf den Weg. Ziel war das Gebiet um den Gibacht. Die Schüler der dritten und vierten Klassen wanderten vom Berggasthof zum Leuchtturm der Menschlichkeit und zum gläsernen Kreuz am Reiseck, bevor es hinab nach Gleißenberg ging. Neben zwei Steinpilzen fanden die Schüler relativ wenig Müll. Sie stellten fest, dass die Wege im Wald sehr ordentlich sind, ein Lob an die Wanderer und Waldbesucher.
Damit unterstützen die Schüler die Aktion „Saubere Landschaft“ des Naturparkvereins Waldmünchen, der Kreiswerke des Landkreises Cham und der Gemeinde Gleißenberg.

Sinnesparcour für die Erstklässler

k-IMG_0054Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten sind die klassischen fünf Sinne des Menschen. Unsere Sinne arbeiten mithilfe der Sinnesorgane und helfen dem Gehirn, Dinge aus der Umwelt wahrzunehmen. Im Heimat- und Sachunterricht beschäftigten sich die Erstklässler der Chambtal-Grundschule Weiding fleißig mit diesem Thema.
Sie lernten die einzelnen Sinne, deren Bedeutung und wichtigsten Aufgaben kennen.
Zum Abschluss der Sequenz begaben sich die Schüler auf eine Entdeckungsreise der Sinne.
Dazu lud die Grundschule Weiding die Fachfrau Lisa Laubmeier vom Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten ein. Frau Laubmeier baute einen Sinnesparcours auf, in dem die Schulkinder ihre Sinne spielerisch trainierten. Betreut wurden die einzelnen Stationen von einigen Eltern und den Klassenlehrern.
An fünf Stationen konnten die Schüler verschiedene Lebensmittel sehen, ertasten, schmecken, riechen und sogar hören. An der Sehstation faszinierte die Kinder bei einem Getränketest, welchen Einfluss die Augen auf den Geschmack haben.
Auch das Erfühlen von Lebensmitteln in Tastsäckchen war für die Erstklässler sehr spannend und machte großen Spaß. An der Riechstation mussten verschiedene Gewürze an ihrem Geruch erkannt werden. Viele Schüler staunten, wie intensiv Kräuter durch Zerkleinern riechen. Nicht immer ganz leicht fiel den Kinder das Erschmecken von Lebensmitteln mit verbundenen Augen. Manchmal musste bei der Schmeckübung ein bisschen nachgeholfen werden. Besonders eifrig zeigten sich die Schüler auch beim Erraten von Essgeräuschen über Kopfhörer.
Am Ende des Parcours gab es schließlich in der Schulküche eine leckere, gesunde Brotzeit, die Frau Laubmeier mit den Schülern zubereitete.
Nach der Veranstaltung zogen Schüler, Eltern und Lehrkräfte ein positives Fazit: Die Kinder waren mit Eifer bei der Sache und haben an diesem Vormittag viel Interessantes rund um die Sinne erfahren. Diesen Sinnesparcours können Schulen jetzt auch ausleihen.

Technik zum Anfassen für junge Tüftler

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An der Chambtal-Grundschule in Weiding rauchen bei den Viertklässlern nicht nur die Köpfe, sondern auch die Lötkolben.

An sechs Nachmittagen herrscht im Werkraum der Chambtalvolksschule Hochbetrieb in Sachen „Technik“.

19 Mädchen und Buben nehmen an „Technik für Kinder“ teil. Mit auf dem Bild vier Azubis und die Vertreter der Firmen Mühlbauer sowie Kappenberger und Braun mit Schulleiterin Hannelore Schönberger.

Wenn zehnjährige Mädchen und Buben am Nachmittag freiwillig die Schulbank drücken, dann haben die Organisatoren des Projekts „Technik für Kinder“ alles richtig gemacht. Den Beweis liefert die Chambtal-Grundschule in Weiding.
Dort werkeln seit einigen Wochen 19 Viertklässler, lassen die Lötkolben qualmen und freuen sich, wenn die Rektorin, Hannelore Schönberger, ganz erschrocken in die Runde blickt. Das war der Zeitpunkt, als die selbstgebauten Kojak-Sirenen im wahrsten Sinne des Wortes zum Leben erweckt wurden.

Seit Jahren beteiligt sich die Chambtal Grundschule an den Projekten des gemeinnützigen Vereins „Technik für Kinder“ an der Technischen Hochschule in Deggendorf. In Kooperation mit den örtlichen Paten-Unternehmen, der Firma Mühlbauer AG aus Roding und der Firma Kappenberger + Braun aus Cham, werden an sechs Nachmittagen einfache elektronische Geräte selber gebaut. Unter anderem ein Wechselblinker, eine Kojak-Sirene und eine Taschenlampe. „Zum Einstieg löteten die Mädchen und Buben ein Namenschild aus elektrischen Widerständen“, berichtet Dominik Michl, Ausbilder bei der Firma Mühlbauer AG in Roding.

Er betreut zusammen mit vier Auszubildenden aus den Bereichen Mechatronik und Elektroniker für Betriebstechnik die angehenden Ingenieure an der Chambtal Grundschule. „Die Kinder sind mit sehr großer Begeisterung dabei“, fügt Josef Hauser jun., Lehrlingsausbilder der Firma Kappenberger + Braun hinzu. Mit den sechs Nachmittagen qualifizieren sich die Viertklässler zugleich für einen weiteren Technikkurs für Fortgeschrittene in den Jahrgangsstufen acht und neun. Seit rund fünf Jahren kümmert sich der gemeinnützige Verein „Technik für Kinder“ bayernweit darum, dass Schüler Spaß und praktisches Wissen im Bereich Technik vermittelt bekommen.
„In der vierten Klasse haben die Kinder ein ideales Einstiegsalter, sie begeistern sich für Technik und freuen sich, selbst ein Gerät herstellen zu können“, bestätigt auch Schulleiterin Hannelore Schönberger. Laut TFK zeigen wissenschaftliche Studien, dass die Entscheidung für einen technischen oder handwerklichen Beruf bereits zu 80 Prozent in der Kindheit fällt.

Deshalb ist es nach Überzeugung von Dominik Michl und Josef Hauser jun so wichtig, dass sich Schüler schon in diesem Alter spielerisch und praxisorientiert mit technischen Vorgängen auseinandersetzen. Auch die ersten Erfolgserlebnisse, wenn der Schaltkreis funktioniert, die Taschenlampe brennt und die Sirene aufheult, begeistern die Kinder. „Wir hoffen, mit dieser Aktion etwas gegen den spürbar zunehmenden Mangel an Nachwuchskräften im Elektrohandwerk unternehmen zu können“, fügt Josef Hauser jun. hinzu.
Vor diesem Hintergrund habe K + B auch eine eigene Lehrwerkstatt eingerichtet, in der jeder Auszubildende über einen eigenen Arbeitsplatz mit den benötigten Geräten verfügt. Die Ausstattung orientiert sich an den Gegebenheiten der Berufsschule.
„Wir möchten damit gleiche Voraussetzungen schaffen“, ergänzt der Lehrlingsausbilder der Firma K+B. Einen spürbaren Motivationsschub erhalten die 19 Viertklässler von den vier Auszubildenden der Firma Mühlbauer AG aus Roding. Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite, weisen die Kinder auf Gefahrenmomente hin und freuen sich mit den angehenden Ingenieuren, wenn das fertiggestellte Bauteil dann auch funktioniert. Für die Lehrlinge, die normalerweise selbst unterrichtet werden, ist die Arbeit als Tutor ebenfalls eine neue Erfahrung. „Es ist gut, dass sie auch mal auf der anderen Seite stehen“, schmunzelt Dominik Michl.

 

Am „Unsinnigen Donnerstag“ überraschten  Bürgermeister Daniel Paul und die „Pinzinger Weiber“ mit  Musik und Tanz alle Lehrer und Schüler in der 1. Pause.

Theater Maskara – Das Eselein

Am 17. Februar besuchte uns das Theater Maskara mit dem Stück „Das Eselein“.

Schüler im „Skipping-Hearts-Fieber“

k-IMG_0246Bewegung ist wichtig! Bewegung gehört aber nicht mehr selbstverständlich zum Tagesablauf von Grundschülern. Deshalb nahm die vierte Klasse der Chambtal-Grundschule am Präventionsprojekt „Skipping Hearts“  der deutschen Herzstiftung teil. In einem zweistündigen Basiskurs wurde den Schülern die sportliche Form des Seilspringens vermittelt. Angeleitet von der Workshop-Leiterin Julia Roider erlernten die Kinder zahlreiche Sprungvarianten. Diese wurden allein, mit Partner oder in der Gruppe durchgeführt. Mit teils hochrotem Kopf übten die jungen Sportler Sprünge wie „Can Can“, „Twist“ oder „Cross“. Besonders begeistert waren die meisten von den Partnersprüngen. Nach dem zweistündigen Basic-Training wurden die Sprünge Eltern und den Schülern der dritten Klasse präsentiert. Und auch die wurden gleich vom Rope Skipping Fieber angesteckt und von den Viertklässlern in die verschiedenen Sprünge eingeführt. Auch die eine oder andere Mutti übte sich mit ihrem Kind in Partnersprüngen. Das ist Herzvorsorge, die den Schulkindern Spaß macht und den natürlichen Bewegungsdrang der Schulkinder fördert.

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 Zahngesundheitstag

k-IMG_0272Zahnarzt Dr. Andreas Lozert mit Assistentin zu Besuch

In dem informativen Erzähltheater wurde den Schülerinnen und Schülern beider ersten Klassen mit ihren Lehrerinnen Kornelia Dobmeier und Daniela Karl anschaulich vermittelt, was man zum richtigen Zähneputzen braucht und wie das kinderleicht für jeden zu merken ist.

Anschließend verfolgten alle gespannt den Zeichentrickfilm „Das Geheimnis der verschwundenen Zahnbürsten“. Am Ende wurden die wichtigsten Punkte stichpunktartig zusammengefasst: Zähneputzen nach der KAI-Methode, umfassender Zahnschutz durch zahngesunde Ernährung und Kontrollbesuch beim Zahnarzt zweimal im Jahr zur Prophylaxe.

Im Zusammenhang wies der Zahnarzt auf die Aktion Löwenzahn hin, wo die Chambtal-Grundschule Weiding schon zweimal einen Preis gewonnen hat, und ermunterte alle zur aktiven Teilnahme an diesem Förderprogramm für Grundschulen.

Im weiteren Verlauf beantwortete Zahnarzt Dr. Lozert fachkundig alle Fragen der Grundschulkinder. So erfuhren sie, dass eine Zitrone mit ihrer Säure den Zahnschmelz angreifen kann, abhängig von der Menge und Dauer. Naturjogurt mit frischen Früchten sei für die Zähne gesünder als Fruchtjogurt (aufgrund des zusätzlichen Zuckers). Der Zahnarzt erwähnte auch, dass es sinnvoll ist, nach dem Genuss eines Apfels erst einmal ein Weilchen mit dem Zähne putzen zu warten. Außerdem empfahl er den Verzehr von Vollkornprodukten, um die Zähne langfristig gesund zu erhalten.

Zum Schluss überreichte er jedem Erstklässler von der LAGZ ein Zahnputzset als Geschenk und die beiden Lehrkräfte dankten dem Experten für seine kindgemäßen Ausführungen rund ums Thema Zahngesundheit.

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Vierte Klasse feiert den „Welttag des Buches“

k-4. Klasse Weiding Welttag des BuchesSeit 1996 wird Ende April in Deutschland der UNESCO-Welttag des Buches gefeiert. Fast genauso lange erhalten Kinder an diesem Tag ein Buch: „Ich schenk Dir eine Geschichte“. Ziel der Aktion ist es, Kinder für das Lesen zu begeistern.

Auch in diesem Jahr nahm die 4. Klasse der Chambtal-Grundschule an der beliebten Aktion teil. Die Schülerinnen und Schüler erhielten das diesjährige Welttagbuch in der Buchhandlung Rupprecht in Cham.

Das Welttagbuch ist eine Abenteuergeschichte von Annette Langen. In „Im Bann des Tornados“ geht es um den elfjährigen Noah, der die Sommerferien mit seinen Eltern in den USA am einsamen Eufala-See verbringt. Hier gibt es nichts außer bissigen Schnappschildkröten, Fische und sehr viel Wald. Erst als Noah die coole Emma und ihre frechen Geschwistern kennenlernt, beginnt er sich am See richtig wohlzufühlen. Was er nicht ahnt: Der See liegt inmitten eines gefährlichen Tornado- Gebiets. Und eines Tages muss Noah beweisen, wie viel Mut in ihm steckt …

Frau Heitzer von der Buchhandlung Rupprecht machte die Kinder gleich neugierig auf das Buch. Gespannt lauschten die Schülerinnen und Schüler ihrem Vortrag, als die Buchhändlerin ihnen das erste Kapitel des Buches vorlas. Neben einer Einführung in das neue Buch bekamen die Kinder auch einen Kurzeinblick in das Berufsleben eines Buchhändlers. So durften sie beispielsweise das Zu- und Einordnen verschiedener Bücher in die jeweiligen Kategorien in der Buchhandlung an einzelnen Beispielen selbst vornehmen. Anschließend stöberten die Kinder noch im Angebot der Buchhandlung und der eine oder andere deckte sich auch mit Freizeitlektüre ein. Das Ziel der Aktion, Kinder für das Lesen zu begeistern, ist in dieser Klasse auf fruchtbaren Boden gefallen. Zurück an der Schule vertieften sie sich gleich in ihr neues Buch.

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Schulfamilie verabschiedet Johann Plötz in den Ruhestand

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Am Freitag, den 6. Mai wurde der beliebte Lehrer – Johann Plötz – im Rahmen einer kleinen Feier verabschiedet. Mit Liedern, Gedichten und selbst gemalten
Bildern verabschiedeten die Kinder den Lehrer. Auch seine Kolleginnen ließen es sich nicht nehmen und trugen ein Gedicht vor. Zum Schluss überraschte der Elternbeirat noch mit Luftballons, die die Kinder dann im Freien fliegen lassen durften.

Künftige Schulanfänger besuchten die Klasse 1b

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Mit der Kindergartenleitung Christine Kreis und Sandra Felleis als Begleitung erlebten die Kindergartenkinder eine Unterrichtseinheit zum Lesen und Schreiben.

Die Geschichte, gruppenweise vorgetragen von den Erstklässlern, erzählte von verschiedenen Bauernhoftieren. Sie lernten dabei das Ferkel Frieda, den Hahn Heribert, die Kuh Karla und den Erpel Egon kennen und erfuhren von ihren Erlebnissen im Stall, am Misthaufen, auf der Weide und am Weiher.

Die Betreuerinnen nahmen erfreut die großen Lernfortschritte ihrer ehemaligen Schützlinge zur Kenntnis.

Während die Kindergartenkinder die Tiere aus der Geschichte malten, beantworteten die Erstklässler Fragen zum Gelesenen.

Im Anschluss verbrachten alle gemeinsam die Pause auf dem Schulhof der Chambtal-Grundschule mit Essen, Trinken und Spielen.

Gestärkt verabschiedeten sich die künftigen Schulanfänger und machten sich zu Fuß auf den Weg in den Kindergarten zurück.

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Vierte Klasse als „Naturforscher“ am Satzdorfer See unterwegs

k-P1020942Was schwimmt denn da? Das fragte sich der eine oder andere Schüler der 4. Klasse der Chambtal-Grundschule Weiding letzten Montag. Zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Martina Hunger und Klassenelternsprecherin Silvia Fischer genossen sie unter Anleitung von Birgit Kopp am Satzdorfer Weiher Unterricht in freier Natur. Unter dem Motto „experimentieren, untersuchen, erforschen“ konnten die  Kinder das Leben in und an einem Gewässer eigenständig kennenlernen. Ausgerüstet mit Gummistiefel, Sieb und Schalen machte sich eine Gruppe auf die Suche nach kleinen Lebewesen im Wasser. Anschließend wurden die Kleinstlebewesen wie Wassermilben, Wasserschnecken und Schwimmwanzen mit Hilfe von Büchern und Karten bestimmt. Unterdessen zog eine zweite Gruppe mit Becherlupen und Insektenfängern los, um Wieseninsekten zu fangen und zu bestimmen. Zwischendurch betrachteten sie die verschiedensten Kleinstlebewesen unter den Binokularen, die im Container des Grünen Klassenzimmers für sie zur Verfügung standen. Eine weitere Gruppe begab sich auf den Rundweg um den See, um ihren Flyer mit Quizfragen möglichst vollständig zu bearbeiten. Hier trafen sie auf mehrere Informationstafeln, auf denen Interessantes und Spannendes rund um den See zu lesen war. Dabei erfuhren sie z.B. wie der See entstand, welche heimischen Pflanzen und Tiere sich angesiedelt haben, welche Fische sich im Wasser tummeln. Zum Schluss bedankten sich die Schüler mit einem Lied bei Frau Kopp, von deren Begeisterung sich die Kinder bei ihrer Arbeit in der Natur gerne anstecken haben lassen.

Dritte und Vierte Klasse besuchten Bauernhof der Familie Schneider

k-P1020961Vom Gras zur Milch: Auf dem Hof der Familie Schneider in Furth im Wald lernten die Kinder der Chambtal-Grundschule Weiding, woher die Milch für ihren Kaba kommt. „Erlebnis Bauernhof“ heißt das Projekt, das vom bayerischen Landwirtschaftsministerium gefördert wird und zum Ziel hat, alle bayerischen Grundschüler der Jahrgangsstufen 3 und 4 mindestens einmal einen landwirtschaftlichen Betrieb besuchen zu lassen. Staunend standen die Schüler vor Kühen, übten sich an einem Simulator im Melken, durften bei der Fütterung helfen und hatten einen Riesenspaß beim Sprung ins Heu. Martin Schneider und sein Sohn Matthias nahmen sich viel Zeit und führten die Kinder über den Erlebnis-Bauernhof mit Pferden, Kühen, Ziegen, Katzen, Hasen und zwei Hunden. Die Weidinger Schüler erfuhren, was und wie viel eine Kuh pro Tag frisst und waren erstaunt, wie groß so ein Haufen einer Tagesration Futter ist. Unter anderem ging man auch den Fragen nach, wie viel sie säuft, wie viel Milch eine Kuh gibt und was es heißt, ein Wiederkäuer zu sein.  Die Kinder wissen nun, wie Rinder auf einem Bauernhof gehalten werden und hatten viel Kontakt mit Tieren. Besonders interessant fanden sie die neugeborenen Kälbchen. Nach einer kurzen Pause bei Brezen und Butterbroten nahmen die Kinder das Angebot, auf den Ponys der Familie Schneider zu reiten, gerne an. Am Ende waren sich die Weidinger Grundschüler einig, einen wunderschönen Tag erlebt und viele wichtige Dinge gelernt zu haben.

Wer wird König der „Verkehrssicherheit“

Rad fahrende Kinder gehören zu den am stärksten gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Deshalb führt der ADAC in Zusammenarbeit mit Schulen seit über 40 Jahren Jugend-Fahrradturniere zur Verkehrssicherheit durch. Die Kinder sollen dabei lernen, sich im Straßenverkehr sicher zu bewegen und unfallträchtige Situationen zu erkennen und zu vermeiden, sowie im Notfall diese Situationen durch geeignete Fahrmanöver sicher zu meistern.

Zu einer dieser Schulen gehört auch die Chambtal-Grundschule in Weiding. Nach tagelangem Üben und Vorbereiten auf das Turnier war es endlich soweit. Die 2., 3. und die 4. Klasse führten unter der Aufsicht ihrer Klassenleiter Frau Brückl, Frau Schönberger, Frau Hunger das Fahrradturnier durch. Gestartet wurde in zwei Altersklassen, getrennt nach Buben und Mädchen. Acht verschiedene Aufgaben mussten möglichst fehlerfrei absolviert werden. Laura Ederer schaffte es mit null Fehlerpunkten. Zum Schluss wurden die „Könige der Verkehrssicherheit“ gekrönt.

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Sieger in der Altersklasse 1:

Jungen: 1. Nachreiner Jonas 2. Karl Leon 3. Bachmeier Daniel

Mädchen: 1. Mühlbauer Nina 2. Saradeth Emily 3. Koller Lena

Sieger in der Altersklasse 2:

Jungen: 1.Müller Simon  2. Schneider Simon  3. Berg Thomas

Mädchen: 1. Ederer Laura 2. Mückl Lea  3. Holmeier Hannah

 

Schüler sammelten für ein Projekt am Drachensee

IMG_0394Monika Kerner vom LBV ehrte fleißige Sammler

In diesem Schuljahr beteiligten sich die mehrere Klassen der Chambtal-Grundschule Weiding an der Haus- und Straßensammlung für den Vogelschutz. Bereits im Frühjahr sammelten die Schülerinnen und Schüler bei Bekannten und in ihrer Nachbarschaft Spenden für die Unterstützung heimischer Tiere. Die fleißigen Sammler brachten es auf 466 €. Nun wurden die Schüler von der LBV Mitarbeiterin Monika Kerner für ihren Fleiß und ihr Engagement mit kleinen Sachpreisen, wie Geldbeutel oder Bestimmungsbüchern, belohnt.

Monika Kerner bedankte sich sehr herzlich bei den teilnehmenden Schülern und Lehrern. Sie erzählte den Kindern, dass das Geld in ein Projekt beim Drachensee eingesetzt wird. Dort wird an einem Bach, der in den Drachensee fließt, ein Waldgrundstück mit Fichtenbestand wieder in seine ursprüngliche Form zurückgebaut. In kleinen Schritten soll ein Auwald entstehen, in dem dann auch seltene Pflanzen wie der Märzenbecher blühen. Hier ist einiges an Arbeit nötig, um diesen Lebensraum für unsere heimischen Tier- und Pflanzenwelt wieder herzustellen. Oberstes Ziel des Landesbundes ist die Artenvielfalt in unserer Heimat zu erhalten. Das Geld ist gut angelegt.

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Dritte und Vierte Klasse im Schullandheim Riedenburg

k-P1030016„Wenn Engel reisen, dann lacht der Himmel.“ Dieses Sprichwort traf zu, als die 3. und 4. Klasse der Chambtal-Grundschule die Woche vom 20. bis 24. Juni im Schullandheim in Riedenburg verbrachten. Bei herrlichem Sommerwetter konnten sie ihren Aufenthalt  genießen. Fünf Tage im Schullandheim, und das so weit von zu Hause entfernt –  wie das wohl sein wird? Erwartungsvoll bestiegen 45 Schüler und Schülerinnen am Montag den Bus, der sie nach Riedenburg ins Schullandheim bringen sollten. Während die einen sich noch mit einer versteckten Träne im Augen von ihren Eltern verabschiedeten, saßen die anderen schon laut schwatzend und lachend im Bus und konnten die Abfahrt kaum noch erwarten. Eine Woche voller Spaß, Spannung, aber auch voller harter Proben, auf die die Kinder gestellt würden, erwartete die Schüler. Dass es den Kindern nicht langweilig wird, davon waren sie überzeugt, hatten doch die Klassenlehrerinnen Hannelore Schönberger und Martina Hunger und die Begleitpersonen Rosi Mühlbauer und Nina Prinz ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm für diese Unterrichtswoche zusammengestellt.

Die erste große Aufgabe mussten die Kinder gleich nach der Ankunft auf dem Schullandheimgelände bewältigen. Nun hieß es, die schweren Koffer teils über Treppen zu den Zimmern zu transportieren. Doch nachdem die Zimmer bezogen waren und man sich einen ersten Überblick über das Gebäude verschafft hatte, gab es schon Mittagessen. Danach schnürte die unternehmungslustige Schar gleich die Wanderschuhe und man machte sich auf den Weg, um den Ort Riedenburg zu erkunden. In Serpentinen ging es die Juraanhöhe hinab zur Altmühl. An der Schiffsanlegestelle ließen sie sich ein Eis schmecken. Bei einem Abstecher zur Schleuse hofften sie, beim Schleusen eines Schiffes zuschauen zu können. Aber leider traf der erwartete Schubverband nicht rechtzeitig ein. Zum Abschluss des ersten Tages traf man sich in der Kaminhalle bzw. im Klassenzimmer, um bei gemeinsamen Spielen den Tag ausklingen zu lassen.

Nachdem alle die erste Nacht so weit weg von den Eltern problemlos überstanden hatten, war der Dienstagvormittag dem Deutschunterricht gewidmet. Warteten doch die daheimgebliebenen Angehörigen bereits sehnsüchtig auf Nachricht von ihren Sprösslingen. Deshalb stand der Vormittag unter dem Gesichtspunkt: Wie schreibt man richtig einen persönlichen Brief. Uns so machten sich die Schülerinnen und Schüler voll Eifer daran, Briefe, in denen sie ihre vielfältigen Erlebnisse und Gefühle beschrieben,  an ihre Lieben zu schreiben. Und in so manchen Brief wurde den Eltern offenbart, dass es im Schullandheim zwar recht schön sei, aber man doch teilweise von Heimweh geplagt würde. Es blieb auch noch Zeit zum Bemalen von T-Shirts. Unter Anleitung von Frau Mühlbauer entstanden viele kreative, bunte T-Shirts. Am Nachmittag machten sie sich im Steinbruch Jachenhausen auf die Suche nach Fossilien. Viele hatten Glück und konnten wirklich interessante Funde mit nach Hause nehmen.

Eine Flussfahrt, die ist lustig, hieß es am Mittwoch. Die Gruppe startete am Vormittag in Riedenburg und fuhr zuerst zur Burg Prunn. Diese auf einem schroff abfallenden Felsen stehende mittelalterliche Burg beeindruckte die Mädchen und Buben sehr. Bei einem Rundgang durch die Burg lebte das Mittelalter auf und der Führer verstand es, geschickt und unterhaltsam vom Leben auf der Burg zu erzählen. In seinen Erklärungen machte er auch deutlich, dass mittelalterliche Ausdrücke bis in die heutige Zeit erhalten sind, wie zum Beispiel die Redewendung „leg einen Zahn zu“.

Von dort machten sie sich mit dem Bus auf den Weg zur Tropfsteinhöhle Schulerloch. In dieser geheimnisvollen unterirdischen Welt erlebten die Kinder ungewöhnliche Tropfsteinbildungen, wie Kalkablagerungen, die einem Blumenkohl gleichen und die Decke überziehen oder einer Giraffe ähneln. Das Wahrzeichen des Schulerlochs ist das einzigartige Wasserbecken. Bei der interessanten Führung hörten sie, dass die eiszeitliche Höhle ihren Namen von ihrer Nutzung als Druidenschule hat.

Nach der Besichtigung der Tropfsteinhöhle ging es zu Fuß zur Schiffsanlegestelle Essing. Nach einer längeren Wartezeit, die sich die Kinder  bei strahlender Sonne mit Spielen vertrieben, bestiegen sie das Schiff „Altmühlperle“ und fuhren gemütlich auf dem Main-Donaukanal zurück nach Riedenburg.

Ein Orientierungslauf am Donnerstagvormittag bot eine gute Möglichkeit, das Schullandheimgelände besser kennen zu lernen und sich in der fremden Umgebung zu orientieren. In kleinen Gruppen, ausgestattet mit Kompass, Karte oder GPS-Gerät, hatten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, verschiedene Plätze zu finden, an denen sie Fragen zur Gegend zu beantworten hatten.

Einblick in die, im Mittelalter beim Adel übliche, Jagd mit Greifvögel erhielt die Klasse am Nachmittag bei einem Besuch von Schloss Rosenburg in Riedenburg. Im Burghof werden lebende Falken, Adler, Geier und andere meist heimische Greifvögel gehalten. Eine besondere Attraktion für die Kinder war die Flugvorführung der Greifvögel. Hautnah erlebten sie, wie die großen Vögel in simulierten Jagdflügen ihre Beute erjagten. Nicht nur den Kindern sondern zuweilen auch den Lehrkräften stockte der Atem, wenn Adler, Geier und Co nur wenige Zentimeter über ihren Köpfen hinweg flogen. Der letzte Tag im Schullandheim fand seinen Abschluss bei einem Lagerfeuer, in dem sie Kartoffeln brieten, die sie mit selbstgeschüttelter Butter verzehrten. Natürlich durften auch gemeinsam gesungene Lieder am Lagerfeuer nicht fehlen.

Selbstverständlich kamen auch Spiel und Spaß beim Schullandheimaufenthalt nicht zu kurz. Kartenspiele, Fußball und Volleyball füllten die Tagesfreizeit aus. Jeden Abend freuten sie sich dann auf die lustigen Spiele in der Klassengemeinschaft. So kam bei den Schülern kaum Langeweile auf, auch ganz ohne Fernseher, Spielekonsole und Co. So wurde aus Sicht der Kinder immer viel zu früh Bettruhe von ihren Lehrkräften verordnet. Einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich Schüler wie Lehrer wohl fühlten, lieferte auch die herzliche Aufnahme und die gute Verpflegung im Schullandheim.

Auch wenn sich manch einer auf den Tag der Heimreise freute, so waren fast alle erstaunt, wie schnell doch die Woche vergangen war. Müde und doch etwas erschlagen von den vielfältigen Eindrücken, Erlebnissen und Erfahrungen kam die Klasse dann am Freitagmittag wieder in Weiding an. Froh ihre Eltern wieder in die Arme schließen zu können, waren sich doch alle einig, dass diese Woche ein unvergessliches Erlebnis der Schulzeit sein wird.

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Die „Grüne Hand“ für Weidinger Schüler

Die Chambtal-Grundschule wurde für das Umweltprojekt „Hochbeet“ mit einem Preis von 1000 Euro ausgezeichnet.

k-DSC_0128Die Pausen an der Chambtal-Grundschule in Weiding werden künftig noch kurzweiliger als bisher. Auf dem großen Areal rund um die pädagogische Einrichtung können die Mädchen und Buben nicht nur miterleben, wie das Obst an den Bäumen reif wird, sondern seit gestern sind sie auch Pate für viele Gemüsepflanzen. In Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat sowie dem Obst- und Gartenbauverein und der Gemeinde wurde in den vergangenen Wochen ein Hochbeet errichtet.

Der PSD-Bank Niederbayern und der Mittelbayerischen Zeitung gefiel die Idee so sehr, dass die Schule nun dafür ausgezeichnet wurde. Teresa Schaal von der Marketing-Abteilung der PSD-Bank überbrachte am Mittwoch nicht nur die Glückwünsche, sondern zur Erinnerung an die Auszeichnung einen Holzpokal und das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro.

„Insgesamt 35 Schulen in Niederbayern und der Oberpfalz haben sich mit 40 Projekten an der Aktion „Grüne Hand“ von PSD-Bank und Mittelbayerischer Zeitung beworben“, erzählt Teresa Schaal im Gespräch mit unserer Zeitung. Es waren Schulen aus Abensberg, Parsberg, Wenzenbach, Neumarkt, Wald, Schwandorf, Burglengenfeld, Falkenstein, Regensburg und Weiding.

„Als wir von dem Umweltförder-Projekt der Bank und der Mittelbayerischen Zeitung erfuhren, sahen wir die Chance, uns endlich den langersehnten Traum von einem Hochbeet zu realisieren“, freut sich die Rektorin der Chambtalschule, Hannelore Schönberger. Als von Seiten des Bayerwald-Echos und der PSD-Bank signalisiert wurde, dass die Weidinger Grundschule zu den zehn Einrichtungen gehören, die mit jeweils 1000 Euro für ihre Umweltidee prämiert werden, wurde im Schulgarten sofort in die Hände gespuckt.

Der Obst- und Gartenbauverein Weiding mit Roswitha Spießl als Vorsitzende sagte spontan seine Unterstützung zu. Gerätewart Thomas Karl brachte das nötige Werkzeug auf Vordermann und auch die gute Seele der Chambtal-Grundschule, Hausmeister Stefan Spindler, war sofort begeistert bei der Sache. Kräftige Unterstützung erhielten die „Hochbeetbauer“ vom Elternbeirat. Kerstin Schönberger und Sabine Wild griffen sofort zum Spaten und Pickel und im Nu war der Humus auf der von Fritz Rohrmüller ausgesteckten Fläche abgetragen. Rohrmüller zeichnete nämlich für die Konstruktion und den Bau des Hochbeetes verantwortlich. „Das machte er so professionell, dass er vermutlich nun eine Serienproduktion von Hochbeeten beginnen könnte“, schmunzelte am Mittwoch Schulleiterin Hannelore Schönberger. „Als grüne Bank hat die Umweltförderung bei uns einen herausgehobenen Stellenwert“, erläutert Teresa Schaal von der PSD-Bank die Hintergründe der Aktion. Dabei seien der Bank und der Mittelbayerischen Zeitung nachhaltige Maßnahmen besonders wichtig.

Die Umweltbildung sei hier ein bedeutender Eckpfeiler, denn sie gewährleistet die Weitergabe von Wissen und die frühzeitige Entwicklung von Umweltbewusstsein. Mit dem Projekt „Grüne Hand“ würden gezielt Schulen gefördert, die diesen Gedanken aktiv mittragen. Und dazu gehört auch die Chambtal-Grundschule in Weiding. Mit Hilfe des Elternbeirates und des Obst- und Gartenbauvereins wurde das Hochbeet auch bereits bepflanzt. Radieschen stecken ihre kleinen Blätter aus dem Humus, Tomatenpflanzen gedeihen prächtig und auch ein Kürbis „schlängelt“ sich entlang der Holzeinfassung.

Zur offiziellen „Eröffnung“ des Hochbeetes am gestrigen Mittwoch hatte Schulleiterin Hannelore Schönberger noch einige Erdbeerpflanzen mitgebracht. Zusammen mit Kerstin Schönberger suchten die Mädchen und Buben ein passendes Plätzchen im Hochbeet für die Pflanzen.

Besonders gern wird Hausmeister Stefan Spindler dann vernommen haben, dass ab sofort ein „Betreuungsplan“ erstellt wird. Der Hausmeister braucht sich künftig also nicht mehr um das Gießen und Jäten kümmern. „Das übernehmen ab sofort die Mädchen und Buben“, sicherte Hannelore Schönberger zu.

Und die Kinder waren total begeistert von dieser Idee. Und genau in diesem Sinne ist auch das Projekt angelegt. „Es ist sehr wichtig, dass die Kinder die heimische Pflanzenwelt frühzeitig kennen und damit auch schätzen lernen!“ Und Hannelore Schönberger ergänzt.

„Im Hinblick auf das Umweltverständnis sind die 1000 Euro sehr gut angelegt!“ Und die Schulleiterin nutzte gleich die Gelegenheit nachzufragen, ob die Aktion fortgeführt wird. „Wir würden gerne einen Nachgarten anlegen“, kündigte Hannelore Schönberger schon die nächste Bewerbung der Schule für die „Grüne Hand“ an.

 Autorenlesung mit Meike Haas

k-IMG_0455In der vergangen Woche bekamen wir Besuch von der Kinderbuchautorin Meike Haas.

Für die Kinder der ersten und zweiten Klasse las Sie von Ihrem Buch „Coxi Flederwisch“ vor.

Das Hexenmädchen Coxi Flederwisch bringt ordentlich Chaos in einen gewöhnlichen Schultag! Im Keller der Schule findet sie eine verloren gegangene Umzugskiste der Familie Flederwisch wieder. Was darin ist? Vom wachsbetropften Kerzenständer bis zum schrabbeligen Lederstiefel jede Menge hexenhafter Kram. Frau Haas brachte die Kiste zur Lesung mit. Wer weiß, vielleicht kann man ja mit der einen oder anderen Sache wirklich zaubern . . .

Mit der dritten und vierten Klasse begab sich die Autorin auf „Schurkenjagd“. Bei der Lesung des Buches „Schurkenstraße 7“ hörten die Kinder Bretter knarren und Türen klappern und schauten sich gemeinsam Bilder sämtlicher Schurkenstraßen-Bewohner an. Zum Schluss tauchte noch ein seltsamer Lauschapparat auf. Gemeinsam mit Frau Haas fanden die Schüler heraus, wie man ihn zum Laufen bringt.

 Natürlich durfte die Autogrammstunde am Schluss nicht fehlen……..

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Fußball-Camp – Ein Riesenspaß für die Schüler

Beim Schulsporttag in Kooperation mit der SG Chambtal übten die Kinder der Grundschule Weiding das Zusammenspiel im Team.

 

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So etwas hat es bis dato in der Gemeinde Weiding noch nicht gegeben. Diesen Satz und ein ausschließlich positives Resümee zogen am Dienstagmittag nicht nur die Verantwortlichen seitens Schule, Verein und Gemeinde, sondern auch viele Eltern, die gekommen waren, um ihren Buben und Mädchen bei diesem etwas anderen Schulalltag über die Schultern zu blicken.
Motor dieser Initiative waren die Jugendbetreuer der SG Chambtal, dem Fußball-Verein der Gemeinde Weiding, allen voran Fritz Wittmann, der den Kontakt zu Bürgermeister und Schule suchte und sofort auf offenen Ohren stieß. Fritz Wittmann und Bürgermeister Daniel Paul, der als Schirmherr ins Boot geholt wurde, konnten auch Rektorin Hannelore Schönberger für diese neue Idee gewinnen.
Nachdem vergangene Woche bereits alle Schüler der Weidinger Grundschule ein Ticket für dieses Fußball-Camp bekommen hatten, war die Vorfreude der Kleinen auf den 12. Juli bereits groß. „So manche Mathestunde bleibt bei den Schülern nicht in Erinnerung, ein so toller Sporttag gewiss“, schmunzelte eine Klassenleiterin.
So brachen die mehr als 90 Buben und Mädchen am Dienstagmorgen bei der Chambtal-Grundschule auf, um mit Sack und Pack sowie ihren Lehrkräften nach Dalking zu marschieren. Dort wurden sie von einem rund 20-köpfigem Helfer- und Betreuerteam seitens Vereinsverantwortlicher und Eltern erwartet. Jugendbetreuer Fritz Wittmann hieß die vielen Kinder namens des Vereins willkommen und versprach einen abwechslungsreichen und sportlichen Vormittag.
Bürgermeister Paul, der seinen weiß-blauen Schirm vom Pinzinger Schützenfest in Händen hielt, freute sich, dass dieser Tag möglich wurde. So wie ein Verein bei einem Fest einen Schirmherrn hat, so sei auch der heutige Tag ein kleiner Festtag für alle jungen Sportler, sagte er. Und sein Regenschirm sollte standhalten, der Vormittag zeigte sich von seiner trockenen Seite, und dem Spielen und Toben auf den beiden Rasenplätzen stand nichts mehr im Wege. Zur gewohnten Pause gab es eine kleine Stärkung in Form einer Brotzeit sowie gesundem Obst und Gemüse. Diese wurde vom Förderverein übernommen.
Wie trifft man sicher ins Tor?
Die Kinder durchliefen verschiedene Disziplinen und wurden mit dem Ballspiel vertraut gemacht. „Wie trifft man sicher ins Tor?“ oder „Wie funktioniert das Zusammenspiel im Team?“ war für so manch unerfahrene Schüler spannendes Neuland. Freudestrahlende Kinderaugen verrieten aber den Zaungästen, dass es allen großen Spaß machte. SG-Vorsitzender Sepp Heigl war vor Ort und freute sich über den sportlichen Vormittag in Zusammenarbeit mit der Schule.
Gegen Mittag gab es warmen Leberkäse, spendiert vom Schirmherrn Daniel Paul.
Und gespannt warteten die Buben und Mädchen auf die Urkunden, welche die Betreuer abschließend an alle aushändigten. Fritz Wittmann dankte seinem Helferteam, der Schule sowie Bürgermeister Paul für die Übernahme der Schirmherrschaft. Dieser lobte das Engagement seitens des Vereins – die Betreuer hatten sich diesen werktäglichen Vormittag beruflich extra freigeschaufelt, um den Kindern ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Etwas geschafft, aber glücklich und mit der Urkunde im Gepäck ging es mit den Lehrkräften wieder zurück zur Chambtal-Grundschule.

Neue Adresse für die Chambtal-Grundschule

Seit heute, 12.09.2016 hat unsere Schule einen neuen Straßennamen, unsere Adresse lautet:

Chambtal-Grundschule Weiding

Bgm.-Holmeier-Platz 1

93495 Weiding