Schulleben 2014/15

Kinder gestalten Europatag

Eine Reise in sieben europäische Länder
Bereits in der Grundschule soll den Kindern Europa bewusst gemacht werden und dass sie als junge Europäer für die Zukunft Europas Verantwortung tragen sollen. In diesem Jahr fand deshalb bereits der 9. EU-Projekttag statt.
Die Chambtal Grundschule, die durch die Europaallee bereits ein Zeichen für Europa setzt, unternahm am Freitag eine ‚Kurzreise‘ durch sieben europäische Länder, um den Europagedanken aufzufrischen.
Die Reise wurde musikalisch eröffnet durch die SchülerInnen der 3. Klasse mit der Europahymne.

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„Was ist Europa?“ lautete die erste Frage der Moderatorenteams Simon Müller und Loreen Linhart, das gekonnt und ohne Aufregung durch die Veranstaltung führte. Mit Hilfe einer Europakarte wurden die Ausmaße verdeutlicht, die Historie angesprochen, dass heute 28 Länder zur EU gehören und die blaue Flagge mit zwölf goldenen Sternen im Kreis jedem bekannt sein sollte.

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Sehenswürdigkeiten, besonders in den Hauptstädten, besichtigt man auf Reisen, Berge und Flüsse sollte man kennen, das Nationalgericht probiert man und dann sollte man wissen, in welcher Währung man alles bezahlen muss.
Die einzelnen Klassen traten mit der Landesflagge auf und berichteten ihren Mitschülern die wichtigsten Merkmale. Die erste Klasse erzählte von der Zugspitze als höchsten Berg Deutschland und von Pizza und Spagetti aus Italien.

„Sur le Pont d’Avignon“ mit Sarah Dimpfl am Akkordeon grüßte die zweite Klasse Frankreich, Alexandra Vigna, deren Eltern aus Polen stammen, beeindruckte mit einem Katzen-Gedicht in polnischer Sprache, die Übersetzung wurde mitgeliefert.

Kroatien war im vergangenen Jahr als Urlaubsland sehr beliebt und deshalb frischten die Kinder der 3. Klasse ihre Erinnerungen auf. Dazu führten sie einen landestypischen schwungvollen Tanz auf.

Mit ihrer ungarischen Mitschülerin Panna wusste die Klasse 4a viel über dieses Land und sie hatten dazu ein Lied einstudiert, begleitet von Anja Bachmeier am Akkordeon.

Mozartkugeln und Kaiserschmarrn gehören einfach zu Österreich.

Unserem Nachbarland Tschechien stattete die 4b bereits zweimal einen Besuch ab. „Dobry den“ als Begrüßung ist bekannt und dass man mit Kronen bezahlen muss, wissen alle Schüler.

Zum Schluss ging es noch auf die Britische Insel. Großbritannien ist nicht nur England und das kleine Baby Charlotta kann vielleicht einmal Königin werden. Der Glockenschlag des Big Ben, gespielt auf der Flöte von Simone Höcherl, beendete die Reise durch Europa.

 

Unsere 4. Klassen zu Besuch auf der Moulis-Farm in Tschechien

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Cham und die gemeinnützige Gesellschaft Uhlava haben unsere 4. Klassen zu dem Bildungsprogramm für Kinder „Getreide – von der Ähre zum Sauerteit“ am 23. April nach Tschechien zur Moulis-Farm eingeladen.

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Auf dem Programm stand zuerst die Begrüßung auf dem Bauernhof, anschließend wurden die Tätigkeiten vorgestellt. Dann wurden die Kinder in Gruppen eingeteilt und sie durften folgendes Erlebnisprogramm durchlaufen:

– Getreideanbau

– vom Korn zum Mehl

– vom Mehl zu den Backwaren

Nach einem gemeinsamen Mittagessen durften die Kinder noch den Bauerhof besichtigen.

 

„Kleine Forscher, die die Welt entdecken!“

k-IMG_4762Vergangenen Freitag, den 20.03.2015 fand in der Chambtal-Volksschule in Weiding wieder ein Kooperationstag statt, an dem Vorschulkinder aus dem Weidinger- und Gleißenberger Kindergarten sowie Kinder der 2. Klasse der Grundschule Weiding zusammen einen Tag verbrachten.
Unterstützt wurde diese Aktion noch von Herrn Schneider und Frau Gregor, die vom „Treffpunkt Ehrenamt“ Kindergärten ehrenamtlich unterstützen und mit den Kindern regelmäßig Experimente in den Einrichtungen durchführen.
Diesmal stand eine „Experimentier-Rally“ am Programm. Die rund 45 „kleinen Forscher“ wurden in Gruppen aufgeteilt und mit einer „Experimentier-Medaille“ machten sie sich dann auf den Weg um die 5 Experimentier-Stationen zu erkunden. Die Ehrenamtlichen, das Kindergartenpersonal und die Lehrkraft der 2. Klasse hatten sich einiges für die Kinder einfallen lassen, um ihre Neugierde zu wecken.
So konnten die Kinder z. B. ausprobieren, wie ein Flugzeug, Schiff oder Auto mit Luft angetrieben wird und sich so fortbewegen kann.
Auch Experimente mit Wasser standen auf dem Programm. Die Kleinen durften mit Wasser und Farbe einen bunten Schmetterling entstehen lassen oder eine „Zauberblume“, die sich durch Wasser öffnet, basteln.
Zwischendurch durfte natürlich eine gemeinsame Brotzeit nicht fehlen, wo sich die künftigen Schulanfänger und deren Lehrkräfte schon etwas kennenlernen konnten. Auch die Direktorin Frau Hannelore Schönberger begrüßte die Kinder.
Gut gestärkt folgte der zweite Teil der Rally. An einer anderen Station konnten die Kinder beobachten, wie man aus Salzwasser Salz gewinnen kann.
Bei der „Sinnes-Station“ durften die Kinder ihre fünf Sinne mit Hör-, Seh- oder Geruchsübungen testen. So manches Kind fasste mit einem etwas mulmigen Gefühl in die Tastsäckchen um festzustellen, was sich darin befand.
Zum Schluss bekam jedes Kind noch ein „Forscher-Diplom“ ausgehändigt und die Organisatoren freuten sich, dass sie durch diese gelungene Aktion die Kinder für die Welt der Experimente neugierig gemacht haben.
Vielleicht wird ja aus einem der Kinder ein künftiger „Kleiner Forscher, der die Welt entdeckt!“

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Feierstunde zum 60. Geburtstag von Frau Schönberger

k-IMG_4921Wie beliebt Rektorin Hannelore Schönberger sowohl bei ihren Kindern, als auch bei den Lehrkräften und den Verantwortlichen der örtlichen Kommunalpolitik ist, hat sich am Montagvormittag bei einer Feierstunde zum 60. Wiegenfest deutlich gezeigt. Im Beisein der ganzen Schulfamilie sowie weiterer Ehrengäste feierte die Jubilarin mit dem, wie sie ausdrücklich betonte, Wichtigstem in ihrer beruflichen Laufbahn: mit den Schülern, auf die sie ihr ganzes Augenmerk richte.

Kornelia Dobmeier hatte sich zusammen mit dem Kollgeium im Vorfeld große Mühe gegeben und mit Schülern aus allen Klassen diese Feierstunde organisiert und vorbereitet. Von der Landreismusikschule war Musiklehrer Thomas Jobst in die Grundschule gekommen, um mit Grundschülern zum Geburtstag zu musizieren.

Und so war die Überraschung für die Rektorin groß, als gleich am erten Schultag nach den Osterferien diese Ehrenstunde auf sie wartete. Sarah Dimpfl und Anja Bachmeier stimmten mit zwei schneidigen Stücken auf dem Akkordeon in die Feierstunde ein, die abwechselnd von den Schülerinnen Hannah Schmidt und Jasmin Saurer moderiert wurde und bei der nach und nach jede Klasse mit einer besonderen Geste und Glückwünschen aufwartete.

Im Anschluss war es auch den anwesenden Ehrengästen ein Anliegen, ihre herzlichsten Glück- und Segenswünsche auszusprechen. Namens des Elternbeirates dankte Vorsitzende Christine Dirscherl der Schulleiterin für die gute Zusammenarbeit mit der Elternschaft. Weidings Bürgermeister Daniel Paul sprach für die beiden Gemeinden sowie den Schulverband Weiding-Gleißenberg. Auch er dankte für den nimmermüden Einsatz und das Engagement als Rektorin der Weidinger Grundschule. Diesen Worten schloss sich Pfarrer Franz Merl an, der weiter Gesundheit und Gottes reichsten Segen wünschte.

Nach den abschließenden Glückwünschen der Mittagsbetreuung, für die sich die Rektorin stets einsetze, konnten es die Schüler kaum mehr erwarten, um im Freien Luftballone steigen zu lassen.

Nach einem gemeinsamen Geburtstagslied wurden die Gäste noch köstlich bewirtet. Und das Gegengeschenk für die Schüler sorgte ebenfalls für Jubel unter den Kindern: Es gab an diesem Schultag keine hausaufgaben.

 

Fastenaktion – Fische basteln und gemeinsames Essen

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„Neu denken! Veränderung wagen.“ lautet das Thema der Misereor-Fastenaktion 2015. Sie macht auf die Auswirkungen des sich verändernden Klimas weltweit aufmerksam. Fischerfamilien, die an den Küsten der Philippinen leben, stehen beispielhaft im Mittelpunkt.
Ein Weltkarte, Kekse und sechs Teller – das war die Einstimmung für die Fastenaktion, die an der Chamtal-Grundschule durchgeführt wurde. Kekse als Symbol für die Nahrung im Vergleich zu der Bevölkerung. Nach der richtigen Zuordnung sahen die Kinder, dass die Ernährung auf der Welt ungerecht verteilt ist. Während in Nordamerika für drei Personen 19 Kekse zur Verfügung stehen, teilen sich in Afrika sieben Personen einen Keks. Die Wunschvorstellung wäre, dass die Nahrungsmittel gerecht verteilt werden, damit niemand hungern muss. Dazu verteilte die Religionslehrerin Claudia Preischl an jedes Kind einen Keks um den Kindern das anschaulich darzustellen.

Ein Weltkarte, Kekse und sechs Teller – das war die Einstimmung für die Fastenaktion, die an der Chamtal-Grundschule durchgeführt wurde. Kekse als Symbol für die Nahrung im Vergleich zu der Bevölkerung. Nach der richtigen Zuordnung sahen die Kinder, dass die Ernährung auf der Welt ungerecht verteilt ist. Während in Nordamerika für drei Personen 19 Kekse zur Verfügung stehen, teilen sich in Afrika sieben Personen einen Keks. Die Wunschvorstellung wäre, dass die Nahrungsmittel gerecht verteilt werden, damit niemand hungern muss. Dazu verteilte die Religionslehrerin Claudia Preischl an jedes Kind einen Keks um den Kindern das anschaulich darzustellen.

Danach wurde an drei Stationen dieses Thema vertieft. Das Hungertuch „Gott und Gold – Wie viel ist genug?“ stand im Mittelpunkt bei Herrn Pfarrer Franz Merl. Europa ist dargestellt als riesiger Goldklumpen, der Rest der Welt ist nur eine dunkle Fläche. Frau Sylvia Fuchs zeigte den Kindern eine kurze Filmsequenz von den Philippinen und stellte mit den Kindern den unterschiedlichen Lebensstandard dar. Die SchülerInnen der ersten und zweiten Klassen basteln für alle Schüler unter Anleitung von Frau Kornelia Dobmeier Fische, in Anlehnung an das Thema. Darauf klebten sie ein Tischgebet.
Zwei Unterrichtsstunden setzte sich jede Jahrgangstufe mit dem Thema auseinander. Nach einem gemeinsamen Tischgebet gab es eine Kartoffelsuppe aus regionalen Produkten, die von den Kindern der vierten Klassen unter Anleitung von Frau Rosi Mühlbauer gekocht worden war. Mit einer Scheibe Brot schmeckte diese vorzüglich.
Ein Spendenaufruf an die Kinder, vielleicht einen kleinen Teil ihres Taschengeldes mit den armen Kindern zu teilen, erbracht 105 €. Dieser Betrag wurde an Herrn Pfarrer Merl übergeben.

 

Schuleinschreibung an der Chambtal-Grundschule

k-IMG_4786 Am Mittwoch, den 25.03. war es für Schulanfänger endlich soweit. Um 14 Uhr versammelten sich alle zukünftigen Schulkinder mit Eltern, Geschwistern, teilweise sogar Großeltern in der Aula der Grundschule.
Der Käfer Immerfrech begrüßte die Kinder und begleitete sie zu ihrer ersten Schulstunde. Bei Frau Barbara Brückl und Frau Kornelia Dobmeier hörten die Schulanfänger dann die Geschichte vom Käfer, durften spielerisch Marienkäfer nach den Punkten ordnen und zeichnen.
In der Zwischenzeit wurden die Formalitäten erledigt. Außerdem stellte sich auch die verlängerte Mittagsbetreuung mit Frau Daniela Thoma-Schäfer vor. Der Elternbeirat bewirtete die Eltern mit Kaffee und Kuchen. So verging der Nachmittag wie im Fluge und die Schulanfänger kamen mit freudestrahlenden Augen aus dem Klassenzimmer zurück. Es gab viel zu erzählen, was sie alles in der Schule erlebt haben. Um die Vorfreude auf die beginnende Schulzeit zu verstärken, erhielten alle Schulanfänger eine Hausaufgabe. Jede Woche können sie auf einem Arbeitsblatt einen Marienkäfer anmalen und so die Wartezeit einschätzen.

 

Erlebnisreicher Schulskitag auf der Althütte

Die Schüler nutzten die noch guten Schneeverhältnisse und zeigten einen Vormittag ihr Können beim Ski- und Schlittenfahren und beim Wandern mit Schneeschuhen.

k-IMG_0002 Die Skifahrer waren die ersten auf der Piste. Nach dem Einfahren und Austesten der Abfahrt trainierten sie auf dem von Hans Plötz gesteckten Kurs für die Schulmeisterschaft. Später wurde von Rosi Mühlbauer die Zeiten gestoppt und die Schulmeister ermittelt.

Für die Schlittenfahrer war das Beste der Lift für den Schlitten – eine tolle Einrichtung. Die Schüler mussten ihre Schlitten nicht selbst den Berg hochziehen, man brauchte sich nicht anstrengen. So war das Vergnügen besonders groß.

Erste Erfahrungen machten viele Schüler mit den Schneeschuhen. Das Gehen kann sehr anstrengend sein, stellten die Kinder fest.

Viele Eltern unterstützen die Lehrkräfte an allen Stationen, wie beim Schneeschuhwandern, am Lifthang oder als Streckenposten. Die Schulleitung bedankte sich bei allen Eltern, den Betreibern des Skiliftes und der Hütte für das Entgegenkommen. Die Schüler durften im Gastraum Brotzeit machen und sich aufwärmen.

Mit aller Hilfe ging dieser Vormittag unfallfrei und für die Schüler viel zu schnell vorbei.

Jagdkalender für die Schüler

k-IMG_4738Wolfgang Amberger, Jagdpächter des Dalkinger Reviers, hat den Buben und Mädchen der Chambtal-GS drei Exemplare des Schulkalenders des Jagdverbandes überreicht.

Dieser enthält eine Vielzahl toller Aufnahmen von Tieren der bayerischen Heimat. Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt der Bilder auf Tieren, die man nur selten in freier Natur zu Gesicht bekommt, wie etwa das Haselhuhn, das auf der Januarseite näher beschrieben wird.

Hoher Besuch in Weiding

Die Überraschung war groß für die Erstklassler, als es am Montag laut an der Klassenzimmertür pochte. Der Heilige Nikolaus stand vor der Tür. Mit Liedern und Gedichten wurde der heilige Mann begrüßt und die Angst war schnell verflogen. Dann schaute er in sein goldenes Buch und darin stand über jeden Schüler etwas geschrieben. Und der Nikolaus wusste sehr viel. Meist waren es nur gute Sachen und er konnte die Kinder sehr loben. Auf seinem Leiterwagen fand er für jedes Kind ein Säckchen, gefüllt mit einem süßen Nikolaus, Nüssen und Mandarinen.

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Zum 1. Advent 2015 wurde mit Herrn Pfarrer Merl eine kleine Adventsandacht mit Segnung der Adventskränze gefeiert:

k-IMG_5181Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler der Chambtal-Grundschule „Yoga“ mit Frau Windmeißer und Ihrer Tochter kennenlernen:

Verkehrserziehung in der 4. Klasse

Erfolgreich legeten unsere Viertklässler auch im Schuljahr 2014/15 die Fahrradprüfung ab………

Oma-Opa Spieletag an der Chambtal-Grundschule am 22.12.14

Am vorletzten Schultag vor den Weihnachtsferien haben wir die Großeltern unsere Schüler zu einem Spielevormittag eingeladen, um die vielen Spiele, die wir durch den Wettbewerb „Spielen macht Schule“ gewonnen haben, auszuprobieren.

So wurde zwei Stunden mit den „Omas“ und „Opas“ gespielt und gelacht.

 

Grundschüler bastelten wieder Kojaksirenen

Die Firma Mühlbauer aus Roding sponsert Technik-Unterricht für Grundschüler. Das Unternehmen nahm zum zweiten Mal an dieser Initiative teil.

k-Technik für Kids 14 (1024x768)„Begeistern durch Machen“ ist das Motto des Projekts „Schüler entdecken Technik“. Die Firma Mühlbauer AG High Tech International aus Roding beteiligte sich auch heuer wieder an dieser Initiative des Vereins „TfK – Technik für Kinder e.V.“, gefördert durch den ESP (Europäischen Sozialfonds).
Bereits zum vierten Mal beteiligte sich die Chambtal Grundschule Weiding an diesem Projekt. An sechs Nachmittagen wurde gelötet, geschraubt und getüftelt – und es gab manche Brandblase beim Löten. Mit Begeisterung waren die Schüler und auch Schülerinnen bei der Sache und erlebten, wie spannend und faszinierend Technik sein kann. Nach den ersten Lötversuchen wagte man sich in den nächsten Nachmittagen an eine Taschenlampe, einen Wechselblinker und an eine Kojaksirene, die natürlich sofort ausprobiert wurde. am letzten Nachmittag erkundeten die Schüler das Innenleben eines Computers. Viele Kabel, Ventilatoren und Inselbauteile, die an ‘Star Wars‘ erinnerten, wurden abmontiert.
Besonders interessant war für die Schüler natürlich, dass nicht der Lehrer ihnen die Geheimnisse der Technik vermittelte, sondern Auszubildende der Firma Mühlbauer AG High Tech International aus Roding. Sie hatten die verantwortungsvolle Aufgabe übernommen, ihr Wissen und Können weiterzugeben. Der Leiter der Lehrlingswerkstatt, Herr Ronny Engelhardt, hatte sie hervorragend auf dieses Projekt vorbereitet und war auch gelegentlich die letzte Rettung, wenn die Sirene oder der Wechselschalter doch nicht auf Anhieb funktionierte.
Der Bürgermeister Herr Daniel Paul schaute an einem Nachmittag vorbei und war überrascht wie die Schüler mit dem Lötkolben umgehen und auch einzelne Bauteile benennen konnten.
Schulleiterin Hannelore Schönberger lobte das Team für ihre hervorragende Arbeit und bedankte sich bei der Firma Mühlbauer sehr herzlich, auch für die finanzielle Unterstützung des Projekts. „ Die Buben und ganz besonders die Mädchen waren mit einer Begeisterung der Sache. Das freut mich sehr. Vielleicht hat der eine oder andere seine Fähigkeiten entdeckt und wird sich später beruflich in diese Richtung orientieren.“
„Schade, dass es vorbei ist.“, war die einhellige Meinung. Am letzten Tag wurden alle ‚Jungtechniker‘ mit einer Urkunde ausgezeichnet.

 

Gesundheitstag an der Chambtal-Grundschule

Am Mittwoch, den 26.11. drehte sich in der Schule viel um das Thema „Gesundheit“.

Herr Wettstein von der Praxis Physio-Vital aus Weiding führte mit den Kindern aus allen Klassen verschiedene Gleichgewichts- und Koordinationsübungen durch.

k-IMG_4579In der Pause erwartete der Elternbeirat die Kinder mit einem großem „gesunden“ Frühstücksbuffet. Es gab Obstsalat, Müsli, Gemüsesticks, kleine Brote mit Schnittlauch und Kresse und vieles mehr. Schnell waren die Platten gelehrt und es waren sich alle einig, dass es so ein gesundes Frühstück öfter geben sollte.

Eltern lesen in der Schule vor

Zum dritten Mal beteiligte sich die Chambtal Grundschule Weiding am bundesweiten Vorlesetag, durchgeführt vom Institut für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen.
Jedem dritten Kind wird zuhause nicht mehr vorgelesen. Dabei ist das Vorlesen für die positive Entwicklung eines Kindes sehr wichtig. Im Schnitt haben Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird bessere Noten und verfügen über einen größeren Wortschatz.
Deshalb startete die Chambtal Grundschule einen Aufruf unter den Eltern, in der Schule vorzulesen.

k-IMG_4562Die Resonanz war gut bis sehr gut. Und so waren am Freitag die Muttis in der Schule und lasen vor den jeweiligen Klassen ihres Kindes vor. Lieblingsbücher der Schüler, die aus der schuleigenen Bücherei ausgewählt worden waren oder besondere Bücher, die die Eltern mitbrachten, waren die Lektüren, wie „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ oder „Gregs Tagebücher“. Mit Begeisterung hörten die Kinder zu und verlangen oft noch eine Zugabe. Besonders stolz waren natürlich die Kinder, deren Mamas sich die Zeit genommen hatten, einen kleinen Beitrag für eine erfolgreiche Leseerziehung zu leisten. Und vielleicht hat mancher Viertklassler gespürt, dass er doch noch nicht zu groß ist, um von der Mama eine Gute Nacht Geschichte zu hören. Schön war‘s!

Chambtal-GS wurde wieder zur „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet

Acht Schulen im Landkreis Cham sind „Umweltschulen“

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Am vergangenen Freitag wurden in Neutraubling die Auszeichnungen „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ verliehen. Neben zahlreichen anderen Schulen aus der Oberpfalz, Niederbayern und Mittelfranken erhielten sieben Schulen aus dem Landkreis Cham das Prädikat: Die Wolfram – von Eschenbach – Grundschule Runding, die Chambtal-Grundschule Weiding, die Grundschulen Hohenwarth-Grafenwiesen, Arnschwang und Mitterdorf, die Grund-und Mittelschule Rötz, das Robert-Schumann-Gymnasium Cham und das Benedikt-Stattler-Gymnasium Bad Kötzting.
Dr. Christoph Goppel vom bayerischen Umweltministerium vertrat bei diesem Anlass die Staatsministerin Ulrike Scharf. In seiner Festrede betonte er die Bedeutung nachhaltigen Lebens für unsere Kinder: „Ihr seid die Zukunft und für euch wollen wir alles tun, um unsere Umwelt lebenswert zu erhalten.“
Im vergangenen Schuljahr hatten sich die Schulen wieder besonders mit umweltkundlichen Themen auseinandergesetzt. Als Arbeitsgrundlage dienten in diesem Schuljahr die Themen „nachhaltige Mobilität“ und „Biodiversität“, also die biologische Vielfalt in unserer Natur (Arten und Lebensräume), die es zu erhalten gilt.
Die Schulen organisierten mit den Kindern und für sie in vielfältiger Weise praktisches Lernen in Hecke, Wiese, Wald und Wasser. Sie betonten gesunde Ernährung in unterschiedlichen Aktionen, demonstrierten und erforschten Energiegewinnung durch Wind und vor allem Sonne. Viele Projekte auf makroskopischer und mikroskopischer Ebene in Umwelt-Arbeitsgemeinschaften oder in klassenübergreifenden Aktionen sensibilisierten die Kinder für ein behutsames Leben mit und für eine lebenswerte Umwelt.
Mit der Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ durch die Staatsministerin erfuhren sie nun die verdiente Würdigung.

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Zu Besuch beim Bürgermeister

Die Schüler der 4. Klassen der Chambtal-Grundschule besuchten den ersten Bürgermeister der Gemeinde Weiding, Herrn Daniel Paul.

k-P1030872Wann wird der Pausenhof gestaltet? Gefällt Ihnen die Arbeit als Bürgermeister? Wie lange müssen Sie am Tag arbeiten? Woher bekommt die Gemeinde Geld?

Diese Fragen beantwortete der 1. Bürgermeister der Gemeinde Weiding, Herr Daniel Paul den Schülerinnen und Schülern der 4.Klassen der Chambtal Grundschule gern und umfassend. Das Thema Gemeinde war zuvor im Unterricht ausführlich behandelt worden.
Ungefähr 300000 € gibt die Gemeinde bzw. der Schulverband für die Schule aus. Dazu gehören Ausgaben für die Bücher, Lohnkosten für die Angestellten, wie den Hausmeister, die Kosten für den Schulbus und noch vieles mehr. Der Bürgermeister stellte den Schülern in Aussicht, dass im Frühling mit der Umgestaltung des Pausenhofs begonnen werden kann. Die Spende des Bayernwerks ist dazu ein kleiner Grundstock.
‚Woher kommt das Geld?‘, wollten die Schüler wissen. Gewerbesteuer von den vielen am Ort tätigen Firmen, Grundsteuer in beträchtlicher Höhe, Schlüsselzuweisungen und noch viele andere Steuern bringen das Geld für die Ausgaben in die Gemeindekasse. Viele Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung und am Bauhof sorgen für das Wohl der Bürger.
Natürlich stellten die Kinder dann persönliche Fragen an den Bürgermeister. Geduldig gab er auch dazu Auskunft. Auch wenn er erst seit Mai Bürgermeister ist, mache ihm die Aufgabe große Freude. Es ist eine interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit, bei der man mit vielen Leuten zu tun hat. Sein Arbeitstag dauert manchmal länger, wenn er noch die vielen Abendtermine wahrnehmen muss. Bei besonderen Anlässen trägt er dann die Amtskette, die er extra aus dem Tresor holen ließ.

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Zum Schluss lud der Bürgermeister noch zu einer Brotzeit ein. Unsere Rektorin Hannelore Schönberger bedankte sich für die umfangreichen Informationen und die Kinder verabschiedeten sich mit einem Applaus vom Bürgermeister.

„Gesund beginnt im Mund“

„Gesund beginnt im Mund“ unter diesem Motto stand der Vormittag an der Chambtal Grundschule Weiding im Rahmen der Woche Gesundheit und Nachhaltigkeit.

k-IMG_4500Auf anschauliche Weise vermittelten Zahnarzt Dr. Lozert und sein Praxisteam den Schülerinnen und Schülern ihr Wissen und Können über Zahnprophylaxe.
An vier Stationen erfuhren die Kinder Wissenswertes über Zahnpflege und Mundhygiene und richtige Ernährung.
Achtet auf das Zahnmännchen! Dann darf man auch Süßes essen. Zahnfreundliche Süßigkeiten tragen dieses Zeichen. An einem Ernährungskreis konnten die Schüler Lebensmittel in gesunde und ungesunde Gruppen einordnen. Frisches Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukte und natürlich Wasser sind wichtig für eine ausgewogene und auch zahngesunde Ernährung.
Ein sauberer Zahn wird selten krank. Mit einer riesigen Zahnbürste an einem großen Gebiss wurde den Kindern das richtige Zähneputzen vorgeführt. Vor allem regelmäßig, mindestens zweimal am Tag, ist das Reinigen der Zähne nötig und dann intensiv und in der richtigen Reihenfolge: oben- außen- innen. Den Dritt- und Viertklasslern zeigte die Helferin auch den richtigen Gebrauch der Zahnseide.
Warum tut der Zahn weh? Wie sich Karies durch den Zahnschmelz frisst wurde an einem Zahnmodell erklärt. Echte Zähne mit viel Karies zeigten den Schülern die Wirklichkeit.
Dr. Lozert hatte verschiedene Arbeitsgeräte dabei. Warum braucht man einen Spiegel und all die anderen Dinge? An einem Gipsmodell führte der Zahnarzt den Kindern vor, wie er ihre Zähne untersucht, wie er ‚Löcher‘ findet und wie diese dann behandelt werden.
Die Schulleiterin Hannelore Schönberger bedankte sich herzlich bei Dr. Lozert und seinem Team. An diesem Vormittag hatte Dr Lozert keine Patiententermine, um sich ganz den Schülerinnen und Schülern widmen zu können. Richtige Zahnpflege und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt ist ein wichtiger Baustein in der Gesundheitserziehung. Im letzten Schuljahr hatte sich die Chambtal Grundschule wieder an der Aktion ‚Löwenzahn‘ der LGAZ erfolgreich beteiligt. In den nächsten Tagen wird die Schule dafür mit einem Geldbetrag belohnt werden.

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Wandertag mit Umweltbildung

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Farbreste und Flaschen gehören nicht in den Wald

Bei herrlichstem Herbstwetter nutzten die Schülerinnen und Schüler der Chambtal Grundschule Weiding den Wandertag, um ihr Umfeld vom Abfall und Unrat zu befreien.
Die Schätze der Natur sind uns anvertraut. Diese sollen wir pflegen, sorgsam behandeln und vor Missbrauch bewahren. Umweltbildung ist eine wichtige Aufgabe der Schule. Wir sprechen in Weiding an der Schule nicht nur darüber, sondern wir handeln. Schließlich sind wir Umweltschule.
Ausgestattet mit Arbeitshandschuhen und Behältnissen machten sich die Kinder der auf den Weg. Ziel war die Gegend um Gleißenberg. Die Schüler der beiden vierten Klassen gingen vom Parkplatz Lengau über den Steinrieder zurück nach Gleißenberg. Die Schüler stellten fest, dass auf den Wegen im Wald relativ wenig Abfall zu finden ist. Dieser wird wesentlich mehr, je näher man zum Dorf kommt. Glühbirnen und Flaschen haben im Wald nichts zu suchen. Die Zweitklassler durchsuchten das Gebiet um den Burgstall. Hannah fand einen Eimer mit Farbresten. Hier hatte ein Bürger nicht an die Umwelt gedacht. Das ist Sondermüll.
Damit unterstützen die Schüler die Aktion „Saubere Landschaft“ des Naturparkvereins Waldmünchen, der Kreiswerke des Landkreises Cham und der Gemeinde Gleißenberg.

Erstklässler mit neongelben Sicherheitswesten ausgestattet

k-IMG_4419Auffällig sind ab jetzt die Schulanfänger. Herr Wess überreichte im Auftrag der Verkehrswacht Furth im Wald die leuchtend gelben Sicherheitswesten an die Schulanfänger. Er legte den Schüler sehr ans Herz, diese Jacken auch immer zu tragen, um auch gesehen zu werden. Die Klasslehrerin, Frau Cornelia Dobmeier, macht es zur Pflicht, diese leuchtenden Westen zu tragen.

Die Westen sind mit den bekannten Verkehrsdetektiven “Felix und Frieda“ bedruckt. Sie haben, als besonderes Extra, eine Kapuze, sind leicht über Jacken zu tragen und die neonfarbene Weste scheint großen Gefallen bei den Schulanfängern gefunden zu haben. Nach der Verteilaktion sind sie dann das Eigentum der Schüler. Unterstützt wurde die große Aktion zum dritten Mal von der ADAC-Stiftung „Gelber Engel“ Verband der Autoindustrie (VDA), der Deutschen Post und der Bild-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“, Bild hilft e. V. sowie weiteren Spendern und Sponsoren. Ihr Ziel: Den Schulweg sicherer zu machen und die Zahl der verunglückten Schulkinder deutlich zu senken. Viele werden in einen Unfall verwickelt, weil sie im Straßenverkehr zu spät gesehen werden. In der Dämmerung vergrößert die reflektierende Weste die Sichtbarkeit. Somit kann ein Kind von anderen Verkehrsteilnehmern schon aus 150 Metern Entfernung erkannt werden. Das ist ein riesiges Plus für die Sicherheit.
Nach wie vor sind die hohen Unfallzahlen junger Verkehrsteilnehmern alarmierend. 2011 wurden in Deutschland rund 31 000 Kinder unter 15 Jahren im Straßenverkehr verletzt, 86 starben. Die Gefahr für Kinder, zu Beginn der dunklen Jahreszeit im Straßenverkehr zu verunglücken, ist doppelt so groß wie im Sommer. Ziel der Aktion ist es, die Zahl von verunglückten Kindern im Straßenverkehr drastisch zu senken und mit Unterstützung von Eltern und Schulen kann dieses Ziel erreicht werden.