Mein CO2-Fußabdruck

Dem Klimawandel auf der Spur mit der Umweltschutzorganisation atmosfair

Tagtäglich wird in den Medien von der Veränderung des Klimas auf der Erde berichtet. Weltweit steigen die Temperaturen an. Flüsse trocknen aus, Dürren vernichten die Ernten, Menschen hungern und dursten. Stürme zerstören Wohngebiete,  Gletscher schrumpfen, das Eis an den Polen schmilzt und der Meeresspiegel steigt langsam an. Das Wetter wird immer extremer und spielt vielerorts verrückt.

Verantwortlich für diesen Klimawandel ist nicht die Natur, sondern zu einem großen Teil wir Menschen. Da Klimaerwärmung auf Dauer schädlich für uns ist, müssen alle Länder der Erde dringend zusammenarbeiten, um den Klimawandel zu stoppen. Allerdings sollen sich nicht nur Politiker, Wissenschaftler und Umweltschützer anstrengen, sondern jeder von uns kann dazu beitragen, dass unser Klima nicht weiter belastet wird. Die Klimaschutzorganisation atmosfair betreibt aktiven Umweltschutz und hilft Menschen dabei, ihren Alltag klimafreundlicher zu gestalten.

In Deutschland kommt atmosfair auch in Schulen und erklärt Schülern kindgemäß das schwierige Thema  Klimawandel und zeigt ihnen Möglichkeiten auf, was jeder Einzelne von uns tun kann, um im Alltag seinen persönlichen C02 –Ausstoß zu verringern, sodass das Klima und unser wertvoller Planet ein wenig mehr geschützt wird.

Herr Jan Turner, eine Mitarbeiter von atmosfair, besuchte die Chambtal-Grundschule und bearbeitete mit den Schülern der 4. Jahrgangsstufe in zwei Schulstunden dieses Thema.

Zunächst durften die Kinder ihr Wissen dazu einbringen. Darauf wurde der Begriff Kohlenstoffdioxid geklärt. Die Schüler erfuhren, dass CO2 ein Gas ist, das in der Natur vorkommt. CO2 ist auch Teil der Schutzschicht (Atmosphäre) um unsere Erde und sorgt mit dafür, dass Temperaturen herrschen, die Menschen, Tiere und Pflanzen gut aushalten können. CO2 ist also wichtig. Mithilfe  einer Weltkugel, einer Lampe, eines Temperaturmessers und einer transparenten Plastikkugel stellte Herr Turner  anschaulich dar, wie diese Schutzschicht, die etwa 100 km dick ist, funktioniert. Gleichzeitig erfuhren die Kinder aber auch, dass es mit dem CO2 ein großes Problem gibt, denn wir Menschen produzieren immer mehr davon. Dieses Gas entsteht nämlich, wenn etwas verbrannt wird. Durch die Abgase von zum Beispiel Fabriken, Kohlekraftwerken und Fahrzeugen kommt also zusätzlich sehr viel CO2 in die Luft. Dadurch steigen die Temperaturen ständig an, die Erde wird immer wärmer  –  mit verheerenden Folgen. Auch unser Essen hängt eng mit dem CO2-Ausstoß zusammen. Jan Turner erklärte den Kindern, dass vor allem Fleischprodukte klimaschädlich sind.

Anhand von Holzbausteinen wurde den Schülern schließlich veranschaulicht, wieviel CO2 eine Person pro Kilometer erzeugt, wenn sie mit dem Fahrrad, dem Auto, der Bahn, dem Bus oder dem Flugzeug unterwegs ist. Gegen Ende erhielten die Schüler ein Arbeitsheft von atmosfair, in dem sie die Größe ihres eigenen CO2- Fußabdruckes ermitteln konnten.

Das Fazit aus den beiden Unterrichtseinheiten:

Jeder einzelne von uns kann etwas für das Klima tun: weniger Fleisch und Wurst essen, Obst und Gemüse, das bei uns angebaut wird, verzehren und, sooft es geht, auf das Auto verzichten und lieber das Fahrrad benutzen oder zu Fuß gehen.

Zum Schluss bedankten sich die Schüler bei Herrn Turner, der ihnen das schwierige Thema sehr interessant und anschaulich erklärt hat.

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