Grundschüler mit dickem Fragenkatalog beim Bürgermeister

Bürgermeister Daniel Paul erzählte von seinem Alltag

Wie viele Gemeinderäte gibt es in Weiding? Wie viele Sitzungen hat der Gemeinderat? Wie viel Geld nimmt die Gemeinde aus Gewerbesteuern ein? Bleibt der Gemeinde auch manchmal Geld über und wenn ja, was geschieht damit? Mit einem dicken Fragenkatalog, den sie im Heimat- und Sachunterricht zusammengestellt hatten, besuchten die Schüler der vierten Klasse der Chambtal-Grundschule Weiding Bürgermeister Daniel Paul im Rathaus, um die Aufgaben der Gemeinde und die Tätigkeiten des Bürgermeisters näher kennen zu lernen. Er ließ alle am großen Tisch des Sitzungssaals Platz nehmen und so fühlten sich die Buben und Mädchen wie Gemeinderäte, die hier wichtige Entscheidungen zu treffen haben. Bereitwillig ging Bürgermeister Paul auf jede Frage der Schüler ein und beantwortete sie anschaulich und verständlich. Werden Beschlussvorschläge im Gemeinderat meistens abgelehnt oder angenommen, interessierte die Schüler vor allem deswegen, weil sie vorher im Unterricht in einer fiktiven Gemeinderatssitzung die Entscheidung Klettergerüst für den Kindergarten versus Sportanlage für die Schule nachgespielt hatten. Nachdem die Schüler dann erfahren hatten, dass im nächsten Jahr die Sportanlage mit Allwetterplatz und Laufbahn bei ihrer Grundschule gebaut wird, waren sie sichtlich erfreut. Anschließend lud der Bürgermeister die Schüler zu einer kleinen Brotzeit ein. So konnten die Kinder gestärkt den Rückweg zur Schule antreten. Am Ende des Rathausbesuches bedankte sich Lehrerein Martina Hunger für die umfangreichen Informationen und die Kinder verabschiedeten sich mit einem Dankeschön vom Bürgermeister.

 

 

 

Handball statt Mathe und Deutsch

Am Dienstag, den 09. Oktober herrschte reges Treiben in den Umkleidekabinen der Schulturnhalle der Grundschule Weiding. „Wir haben statt Mathematik heute eine Handballstunde“.  Dieses etwas ungewöhnliche Alternativprogramm zu Malrechnen oder Rechtschreibunterricht wurde durch den Grundschulaktionstag des Bayerischen Handballverbandes in Verbindung mit dem ASV Cham möglich.

Nach einer Begrüßung der Schülerinnen und Schüler durften diese einen Parcours durchlaufen, in dem Wurftechnik, Roll- und Zielgenauigkeit geübt wurden. Im anschließenden Aufsetzerball zeigte sich schnell, welch großartige Talente in den fünf Klassen schlummern. Zum Abschluss wurden Urkunden, die vom Handballnationaltrainer Christian Prokop unterschrieben worden waren, verteilt.

Zuckertüten für die Neulinge an der Chambtal-Grundschule

25 Abc-Schützen starten in das Schulleben – Segnung durch Pfarrer Franz Merl

Voller Aufregung und hohen Erwartungen haben 25 Schulneulinge – 12 Mädchen und 13 Buben – am Dienstag die Aula der Weidinger Chambtal-Grundschule betreten. Mit prall gefüllten Schultüten und bunten Schultaschen starteten sie in den so genannten „Ernst des Lebens“. Aber noch waren sie nicht alleine, denn die Eltern, Geschwister und Großeltern waren mit dabei. Die Abc-Schützen durften sich zunächst in aller Ruhe ihr neues Klassenzimmer ansehen. Dann versammelten sich die Kleinen zusammen mit ihren Eltern in der Aula der Chambtalschule, wo sie die Schulleiterin Annette Steinhofer begrüßte. Ein musikalisches Willkommen boten die Schüler der Klasse 2 A mit ihrer Klassenleiterin Kornelia Dobmeier.

Der erste Schultag sei ein wichtiger Tag im Leben, so Steinhofer. Nicht nur die Eltern hätten eine Überraschung vorbereitet, auch die Schule möchte den ersten Tag zu etwas Besonderem werden lassen. Die künftige Schulzeit werde interessant und spannend, versprach Steinhofer. Zunächst erzählte sie den Kindern eine kleine Geschichte über die Zuckertüte, so wie die Schultüte früher genannt wurde. Auch in der Aula war neben der Schulleiterin ein Baum mit Zuckertüten beschmückt, wo auf jedes Kind eine kleine Tüte mit Süßigkeiten wartete. Neben den Ferien und Pausen freuen sich die Erstklässler besonders darauf, endlich Lesen und Schreiben zu lernen.

Auch Bürgermeister Daniel Paul war als Verbandsvorsitzender des Schulverbandes Weiding-Gleißenberg mit seiner alten Schultasche gekommen, die aber nicht mit Schreibzeug und Bücher bepackt war, sondern ebenfalls eine kleine Überraschung für die Kleinen beinhaltete. Paul erinnerte ebenfalls an seinen ersten Schultag im „Herbst der deutschen Wiedervereinigung“ im Jahre 1990. Auf die Frage, ob die Schulanfänger schon die Farben der deutschen Flagge kennen, schossen gleich alle Finger der Kleinen in die Höhe, die bereits jetzt einen großen Eifer zeigten. Der Rathauschef hob auch die moderne Ausstattung der schönen Schule hervor, die ein Aushängeschild der Gemeinde ist.

Pfarrer Franz Merl gestaltete eine kurze Andacht mit Gebet, Evangelium und einem Lied. Auch der Geistliche wünschte den Kindern und Eltern alles Gute und Gottes Segen. Zudem versprach er den Kleinen, dass sie mit viel Freude die Schule erleben werden. Im Anschluss daran segnete Merl jedes Schulkind einzeln.

Dann durften die Abc-Schützen in ihrem Klassenzimmer echte Schulluft schnuppern und Klassenleiterin Barbara Brückl gab sich große Mühe, die Kinder spielerisch einzugewöhnen.